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Willy Wimmer zur „Migrationswaffe“

„Das war eine Aussage des Herrn Bundesinnenministers Dr. Thomas de Maizière, wie sie dramatischer nicht sein konnte. 800 000 Menschen kommen in diesem Jahr aus den unterschiedlichsten Gründen nach Deutschland, ohne sich zum größten Teil darum zu scheren, ob ihnen dieser Zugang erlaubt ist oder sie einen Grund haben, auf Dauer oder eine gewisse Zeit in Deutschland bleiben zu können“, leitet der ehemalige Staatssekretär Willy Wimmer seinen aktuellen Artikel ein. Er prangert die völlige Untätigkeit der Regierungen in Österreich und Deutschland an und wirft den Verantwortlichen nicht nur vor die Ursachen zu ignorieren, sondern auch die Herausforderungen glänzend NICHT zu bewältigen.

Es dürften strategische Interessen dahinter stecken, Wimmer warnt in diesem Zusammenhang vor der „Migrationswaffe“: „Es muss unter allen Umständen verhindert werden, dass sich die heutige Entwicklung weiter zur Migrationswaffe ausbaut. Heute schon gibt es öffentlich vorgebrachte Hinweise darauf, dass diese Entwicklung ganz oder in Teilen aus angeblich befreundeten Staaten befeuert wird. Wie anders können die Bilder von der griechischen Insel Kos gedeutet werden.“

Für Willy Wimmer ist die Lage ernst:
„Es ist der Westen, kriegsgeil wie lange nicht mehr, der die Welt ins Unglück stürzt und jetzt bei sich selbst anfängt. Es gibt in meiner rheinischen Heimat einen besonders klugen Satz. Danach sollte man keinen »Heiligen anbeten, der keine Wunder tut«. Unsere Regierungen sind in diesen Fragen nicht nur unfähig, sie ziehen auch keine Konsequenzen aus einer offenkundig gescheiterten Politik. Sie stehen gegen die Interessen ihrer eigenen Völker. Warum sind sie noch in ihren Ämtern?“

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