WIEN/LINZ. Folgenschwerer Schwenk der Flüchtlingspolitik in Deutschland. Am Sonntag um 17 Uhr wurden die Grenzen zu Österreich geschlossen. 

Der Zugverkehr von Österreich nach Deutschland wurde eingestellt und soll erst am Montag um 6 Uhr wieder aufgenommen werden. In umgekehrter Richtung rollen die Züge ohne Einschränkung weiter. 2100 zusätzliche Polizisten führen Kontrollen durch, begonnen wurde damit offenbar auf der Autobahn bei Passau. Damit droht ein Rückstau in den Flüchtlingsströmen. Laut Kanzler Werner Faymann sind an unserer Grenze zu Ungarn hingegen "keine durchgehenden Kontrollen" vorgesehen. Am Dienstag findet in Berlin ein hochrangiges Krisentreffen zwischen Österreich und Deutschland statt. 

Die am Linzer Hauptbahnhof angekommen Flüchtlinge wurden bis auf weiteres im Notquartier im Postverteilerzentrum sowie in einem leer stehenden ÖBB-Gebäude in Linz einquartiert. 

„Jetzt ist die Politik in Europa gefordert, rasch eine Lösung zu finden, so ein Helfer beim Lokalaugenschein im Postverteilerzentrum!WIEN/LINZ. Folgenschwerer Schwenk der Flüchtlingspolitik in Deutschland. Am Sonntag um 17 Uhr wurden die Grenzen zu Österreich geschlossen. Der Zugverkehr von Österreich nach Deutschland wurde eingestellt und soll erst am Montag um 6 Uhr wieder aufgenommen werden. In umgekehrter Richtung rollen die Züge ohne Einschränkung weiter. 2100 zusätzliche Polizisten führen Kontrollen durch, begonnen wurde damit offenbar auf der Autobahn bei Passau. Damit droht ein Rückstau in den Flüchtlingsströmen. Laut Kanzler Werner Faymann sind an unserer Grenze zu Ungarn hingegen "keine durchgehenden Kontrollen" vorgesehen. Am Dienstag findet in Berlin ein hochrangiges Krisentreffen zwischen Österreich und Deutschland statt. Die am Linzer Hauptbahnhof angekommen Flüchtlinge wurden bis auf weiteres im Notquartier im Postverteilerzentrum sowie in einem leer stehenden ÖBB-Gebäude in Linz einquartiert. „Jetzt ist die Politik in Europa gefordert, rasch eine Lösung zu finden, so ein Helfer beim Lokalaugenschein im Postverteilerzentrum!

Wird Katastrophenfall ausgerufen? Merkel lockte die Flüchtlinge nach Europa, jetzt folgt das Chaos

Das Chaos beginnt jetzt. Merkel hat mit ihren Aussagen der letzten Wochen Hunderttausende zum Aufbruch ermutigt. Jetzt schließt sie die Grenzen und wird den Notstand ausrufen. In Österreich wurde für die Polizei eine Urlaubssperre ausgesprochen, in Ungarn kommt es zur Generalmobilmachung der Polizei.

BRD-Bundespräsident Joachim Gauck arbeitet seit Jahren an einer dubiosen Deutschland-Werbung, indem er in Indien verkünden lässt „Wir haben Platz in Deutschland“. Kanzlerin Merkel setzte diese Idee weiter fort und ermutigte mit Sätzen wie „Es gibt keine Obergrenze für Asylrecht“ zig-Tausende zum Aufbruch nach Deutschland. Nun stand das unmittelbar betroffene Bayern am Wochenende knapp vor dem Kollaps. Merkels Parteifreund, der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer, musste bald eingestehen, dass die öffentliche Ordnung kurz vor dem Zusammenbruch stünde und es nicht mehr lange dauern würde, bis eine Krisensituation festzustellen sei. Sonntag Nachmittag war es dann soweit. Der Bahnverkehr von Österreich nach Deutschland wurde überraschend eingestellt. Alleine seit Samstag kamen 15.000 Menschen nach München. Die Bundesrepublik Deutschland setzte Schengen außer Kraft und begann prompt mit Grenzkontrollen.

Alarmbereitschaft und Ausnahmesitatuion

Für Österreich wird die Situation in den nächsten Tagen ähnlich: Alleine am Sonntag kamen rund 10.000 neue Flüchtlinge in Nickelsdorf an – ihr Ziel ist Deutschland, doch spätestens in Schärding oder Salzburg sind die Grenzen dicht. Ein Rund-SMS der Polizeivereinigung lässt Schlimmes erahnen. Zitat:

„CHAOS PUR! AB SOFORT GRENZEN ZU BAYERN DICHT. SCHENGEN AUSSER KRAFT. POLIZEI SALZBURG ALARMZUSTAND KEINER DARF MEHR NACH HAUSE. BEREICH SUBEN – PASSAU HUNDERTSCHAFTEN GRE.PO AUFGEZOGEN AN OÖ-GRENZE BEZIRK SCHÄRDING WERDEN IN 48 STD. AN DIE 8.-10.000 ERWARTET. ZUGVERKEHR RI.BRD EINGESTELLT!“

In den österreichischen Grenzregionen zu Deutschland rüstet man sich jetzt für den Ernstfall, denn in diesen Gegenden werden tausende innerhalb der nächsten Stunden stranden. Etwa in den Grenzstädten Schärding, Ried und Braunau werden seit Sonntag Abend Notunterkünfte errichtet. Die nicht zuvor angekündigten Grenzkontrollen der Merkel-BRD machen Oberösterreich und Salzburg zu einem Engpass, vergleichbar mit einem Flaschenhals, der von Seiten Italiens und Ungarns aber immer weiter mit Menschenmassen befüllt wird. Die österreichische Regierung hat indes keine Ambitionen die Grenzen zu schließen, auch wenn der Bürgermeister der betroffenen Grenzstadt Nickelsdorf, Gerhard Zapfl, schon am Freitag vor einer gefährlichen Eskalation warnte. In einem Schreiben an Kanzler Faymann schrieb er wörtlich: „Heute ab 7 Uhr begann eine wahre Völkerwanderung von mehreren Tausend Flüchtlingen (in den letzten 24 Stunden kamen ca. 10.000 nach Nickelsdorf) (…) was bei unseren Einwohnern zu großer Sorge und Angst führt! Und der Strom reißt nicht ab!“ Er warnte verzweifelt davor „den sozialen Frieden in Österreich nicht zu gefährden“, da der „Flüchtlingsstrom dramatische Formen“ annehme. In Nickelsdorf gab es, wie allerorten, eine Welle der Hilfsbereitschaft von vielen Freiwilligen, doch nach 5 Tagen kollabierte der Ort. „Die Situation hat sich nun drastisch verändert“ musste der Bürgermeister bekannt geben.

Bald Katastrophenfall in Oberösterreich?

Oberösterreich wird demnach in 3-4 Tagen an die Grenzen der Belastbarkeit stoßen, wie man aus Kreisen des Bundesheeres erfährt. Dann wird die Bundesregierung ebenso zum Handeln gezwungen wie die Merkel-Regierung, oder aber es werden Schulen und Gebäude für die Unterbringung geräumt und enteignet. Noch am Samstag berichtet die Tageszeitung „Krone“, dass Enteignungen am Plan stehen, sollte Deutschland die Grenzen einmal schließen. Die Krone zitiert den stellvertretenden Landespolizeidirektor der Steiermark, Manfred Komericky, welcher davor warnt, dass Gebäude tatsächlich enteignet werden. „Noch ist es nicht so weit, aber sollte sich die Lage zuspitzen, ist ein Katastrophenalarm nicht ausgeschlossen. Dann könnten Liegenschaftsbesitzer enteignet werden, um Flüchtlingsquartiere zu schaffen.“

Das Beitrags-Foto zeigt das Sonntag Abend im Linzer Postverteilerzentrum spontan errichtete Notlager.

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