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Deutschland: Ukrainische Kriegsflüchtlinge unerwünscht

Echten Kriegsflüchtlingen, die wegen des kriegerischen Konflikts in der Ukraine nach Deutschland geflohen sind, wurde in 95 Prozent der Fälle das Asyl in Deutschland verweigert; in Zukunft soll sogar sämtlichen Flüchtlingen aus der Ukraine der Asylstatus verwehrt werden. Auf der anderen Seite lässt die Regierung von Angela Merkels Hunderttausende angeblicher „Kriegsflüchtlinge“ aus aller Herren Länder herein, ohne Fragen zu stellen.

Die eklatante Doppelmoral bei der Begünstigung gewisser „Kriegsflüchtlinge“ gegenüber echten Kriegsflüchtlingen, welche Angehörige eines europäischen Volkes sind, enthüllt den eigentlichen Zweck der Merkelschen Politik: es geht nicht darum, „Asylsuchenden zu helfen“, sondern vielmehr darum, die bodenständigen europäischen Völker so schnell wie möglich durch andere Völker auszutauschen.

Nach Angaben der Frankfurter Rundschau [1] hatten 7000 Ukrainer in den Jahren 2014 und 2015 in Deutschland einen Asylantrag gestellt, doch nur 5 Prozent wurde dieser Status gewährt; alle übrigen ukrainischen Asylwerber sollen zurück in die Ukraine geschickt werden, unbeachtet der Tatsache, dass dort seit April 2014 ein regelrechter Kriegszustand herrscht.

Laut der Frankfurter Rundschau kommen viele der ukrainischen Flüchtlinge direkt aus dem Kriegsgebiet in der Donbass-Region, wo ihre Häuser und ihre Lebensgrundlage zerstört wurden. Genau dies behaupten aber auch die zahlreichen „Syrer“, die derzeit in Scharen nach Deutschland strömen.

Viele Ukrainer flohen deshalb, um nicht zum Militärdienst einrücken zu müssen, da sie sich weigern, an diesem Krieg gegen ein Brudervolk teilzunehmen. Die Frankfurter Rundschau zitiert dabei einen gewissen Grigorij Demnitschenko, der aus der Ukraine nach Deutschland flüchtete und erklärte, dass seine Bekannten, die den Armeedienst verweigerten, körperlichen Züchtigungsstrafen ausgesetzt wurden.

Andere Flüchtlinge berichten davon, wie sie nach der Flucht von Donetsk in den Westen der Ukraine von den dortigen Behörden diskriminiert wurden und weder eine Wohnung noch Arbeit bekommen konnten.

Laut dem Bericht der Frankfurter Rundschau wurde die Ukraine trotz der anhaltenden kriegerischen Konflikts in der letzten Woche von der deutschen Bundesregierung zu einem „sicheren“ Drittland erklärt, was bedeutet, dass von nun an kein Ukrainer in Deutschland Asyl erhalten kann.

Diese Politik steht in deutlichem Gegensatz zum Zögern der Bundesregierung, Länder wie Algerien, Marokko, Tunesien, Ägypten, Bangladesch, Pakistan und afrikanische Staaten südlich der Sahara zu „sicheren Drittländern“ zu erklären.

Es handelt sich um eine offensichtliche Doppelmoral: die restriktiven Maßnahmen richten sich gegen Ukrainer, also Europäer, obwohl es in ihrem Land einen echten Krieg und echte Kriegsflüchtlinge gibt; auf der anderen Seite wird gegenüber den Angehörigen nicht-europäischer Völker des Nahen Ostens, Nordafrikas und Afrikas südlich der Sahara äußerste Großzügigkeit gezeigt.

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Im Gegensatz zu Deutschland hat Russland nach offiziellen Angaben schon 248.201 Ukrainern vorübergehend Asyl gewährt, während Polen bereits eine Million ukrainische Kriegsflüchtlinge aufgenommen hat. [2]

Ukrainan-war-refugees-02Foto: Ukrainische Kriegsflüchtlinge bei ihrer Ankunft in Polen

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Foto: Ukrainische Kriegsflüchtlinge bei ihrer Ankunft in Russland

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[1] http://www.fr-online.de/flucht-und-zuwanderung/migration-ukrainern-droht-die-abschiebung,24931854,33550918.html
[2] http://sputniknews.com/europe/20160119/1033395984/poland-unkraine-migrants.html

Quelle: http://newobserveronline.com/white-war-refugees-not-allowed-in-germany/

Fotoquelle: newobserveronline.com bzw. sputniknews.com / Aleksandr Kondratuk

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