Asylwerber erhalten Gratis-Konten, Kritikern wird das Konto gekündigtAsylwerber erhalten Gratis-Konten, Kritikern wird das Konto gekündigt

Konto-Kündigung für Kritiker, Gratis-Konten für Asylwerber

Dem Unterstützerverein der „Identitären Bewegung Österreich“ (IBÖ) wurden die Bankkonten gekündigt. Ohne Angabe von Gründen hat die „Erste Bank und Sparkasse“ den entsprechenden Vertrag aufgelöst. (Siehe Schreiben)

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Der Anlass sei offenbar die Unterstützung patriotischer Proteste durch den Verein gewesen, so die IBÖ auf Facebook. Besonders brisant: Die Erste Bank und Sparkasse bietet illegalen Einwanderern Gratis-Konten an – auch wenn diese keinen positiven Asylbescheid erhalten. Österreicher müssen dagegen nach dem 19. Geburtstag bzw. dem eventuellen Studium in der Regel 15,62 Euro pro Quartal für die Kontoführung bezahlen.

Zudem hat die Bank ihre Wiener Zentrale im September 2015 in ein Quartier für rund 300 „Flüchtlinge“ umgewandelt. Die patriotische Bewegung der IBÖ ortet eine doppelte Moral. Einerseits wird allen Asylwerbern aktiv unter die Arme gegriffen, auf der anderen Seite werden österreichische Bankkunden einer Gesinnungsprüfung unterzogen. Die IBÖ auf Nachfrage: „Wir hoffen noch immer, dass in Österreich noch keine derart totalitären Zustände herrschen und sind gespannt, ob wir nicht doch noch eine Stellungnahme der Bank erzwingen können.“ Außerdem lässt sich die IBÖ von solchen Schikanen nicht einschüchtern und hat große Pläne für 2016.

Kongress im Jänner

Kongress im Jänner

Großdemonstrationen für 2016 angekündigt

Auf einer Konferenz Mitte Jänner kündigte die „Identitäre Bewegung Österreich“ (IBÖ) öffentliche Maßnahmen an, um den Protest gegen die verfehlte Asylpolitik auf die Straße zu bringen. Auch nachdem der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann vorgeblich „scharfe Grenzkontrollen“ angekündigt hat, möchte die IBÖ ihren Aktivismus nicht abbrechen. Mindestens ein Prozent aller Österreicher will die patriotische Bewegung für Demonstrationen gegen den „Großen Austausch“, also die massiv beschleunigte Überfremdung des Landes, mobilisieren. Vorbild ist dabei teilweise die patriotische Initiative „EinProzent“ aus Deutschland, die sich vor allem auf die Vernetzung und Unterstützung verschiedener Bürgerproteste konzentriert. Im Gegensatz dazu scheint die IBÖ vor allem selbst die Bürger auf die Straße bringen zu wollen. „Ein Prozent aller Österreicher genügen, um im Land eine entscheidende Wende herbeizuführen“, betont der führende IBÖ-Aktivist Martin Sellner. Er unterstrich: „2016 wird das Jahr der Patrioten.“ Kontokündigungen werden diese Form des Aktionismus nicht aufhalten.

Angriffe gegen Kritiker werden mehr. Hier wird ein Teilnehmer einer friedlichen Anti-Asylmissbrauchs-Demo in Graz (Mitte Jänner 2016) angegriffen.

Angriffe gegen Kritiker werden mehr. Hier wird ein Teilnehmer einer friedlichen Anti-Asylmissbrauchs-Demo in Graz (Mitte Jänner 2016) angegriffen.

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Dazu passend: „Islamic Banking“ in Österreich
http://www.info-direkt.eu/nach-halal-fleisch-jetzt-islamic-banking/

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