Immer wieder Exzesse im "Dschungel von Calais" (Foto: By AmirahBreen (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons)Immer wieder Exzesse im "Dschungel von Calais" (Foto: By AmirahBreen (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons)

Flüchtling vergewaltigt Dolmetscherin von TV-Reporter

Im Asyl-Lager des nordfranzösischen Calais soll es zu einer Vergewaltigung durch einen „Flüchtling“ gekommen sein. Ein TV-Reporter war mit seiner afghanischstämmigen Paschtu-Dolmetscherin in der Nacht auf Dienstag in dem Flüchtlingslager unterwegs, um eine Reportage über „minderjährige Flüchtlinge“ zu drehen. Ob das TV-Team eine Beschönigungsreportage für die hiesigen Mainstream-Medien produziert, mit dem Auftrag „verarmte Schutzsuchende“ oder „Kinder mit großen Kulleraugen“ zu filmen, wie dies der Chefredakteur von ARD-aktuell Kai Gniffke so schön formulierte, ist nicht bekannt.

Mit Messer zu Sex gezwungen

In jedem Fall dürfte das TV-Team nun auch eine andere Geschichte zu berichten haben – ob sie dafür Abnehmer in den staatlichen TV-Anstalten finden werden, darf allerdings bezweifelt werden, da dies das gezeichnete Bild der „Flüchtlinge“ zerstören würde.

Als der TV-Kameramann mit seiner Dolmetscherin im sogenannten „Dschungel von Calais“, wo tausende Männer aus Afrika lagern, filmte, wurde er von drei Afghanen bedrängt. Die Männer hätten zunächst die Ausrüstung des Journalisten rauben wollen. Die Täter waren mit Messern bewaffnet – einer der Afghanen habe dann die 38-jährige Dolmetscherin mit vorgehaltenem Messer zu Sex gezwungen. Die beiden anderen Männer hätten den 42-jährigen Journalisten „auf Abstand“ gehalten. Die Behörden leiteten umgehend Ermittlungen ein. Gemäß französischer Staatsanwaltschaft handle es sich nach Angaben der Opfer um „vermutlich Flüchtlinge“. Nach den drei Angreifern wird nun gesucht, die Täter dürften aber in den Menschenmassen verschwunden sein – wieviele Männer dort tatsächlich lagern ist nicht bekannt, französische Medien sprechen von „tausenden“.

Bei all dem hatten die beiden TV-Leute noch Glück gehabt: Alleine seit Jänner kamen dutzende Menschen in der Region zu Tode, erst am Montag kam es zu einer tödlichen Schlägerei zwischen Banden aus Afrika.

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