Nach Sieg von Donald Trump

Facebook, Twitter und Google verschärfen Zensur

Die Konten von prominenten Rechten der USA wurden am Dienstag gesperrt! So reagierten Facebook und Twitter auf den Sieg von Donald Trump. Zuvor hatten etablierte Medien und Politiker gegen die Konzerne mobilgemacht.  

Nicht die Fehler der etablierten Politiker, sondern Facebook und Twitter hätten Donald Trump zum Sieg verholfen. Sie behandelten alternative Medien gleichberechtigt und haben damit die Monopolstellung etablierter Medien untergraben. Dadurch seien Falschmeldungen verbreitet worden, die letztlich Trump genützt haben. So oder so ähnlich lautet die Botschaft einer internationale Medienkampagne gegen die Sozialen Netzwerke.

Konten prominenter Rechter gesperrt

In einer ersten Stellungnahme bezeichnete Facebook-Gründer Mark Zuckerberg die Vorwürfe als „verrückte Idee“. Doch jetzt haben Facebook und Twitter dem Druck nachgegeben und die Konten von prominenten Vertretern der sogenannten alt-right gesperrt. Außerdem kündigte Facebook an, Beiträge künftig auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

Ein erstes Opfer der Zensurmaßnahme ist Richard Spencer, Chef der Denkfabrik National Policy Institute. Nicht nur das Konto seiner Organisation, sondern auch sein persönliches und das seines Magazins, sind ohne Vorwarnung gelöscht worden.  Spencer spricht von einer „großen Säuberungsaktion“ und betont, nichts getwittert zu haben, was eine Sperrung rechtfertigt.

Doppelte Standards

Auch der homosexuelle Trump-Unterstützer Milo Yiannopoulos wurde auf Twitter gesperrt. Er kritisiert in einem Statement die Doppelmoral der Maßnahmen: „Twitter hat sich als Sicherheitszone für muslimische Terroristen und Black Live Matter-Extremisten bestätigt, aber als eine No-Go-Zone für Konservative.“ 338.000 Menschen folgten ihm auf Twitter.

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