Müller mault...

Müller mault über die Wahl des Bundespräsidenten

Wenn mich eine Sache wirklich aufregt… dann ist es, na raten Sie mal, die Wahl des neuen Bundespräsidenten der Republik Österreich. In erster Linie regt es mich auf, dass überhebliche linke Flagellanten die künstlich erzeugte Angst vor einer politischen Apokalypse nutzen konnten, um ihren Willen durchzusetzen.

Van der Bellen selbst ist mir eher egal. Und dass Austin Powers nun die neue First Lady ist, finde ich sogar ein bisschen komisch. Das Präsidentenamt in Österreich ist im Wesentlichen ohnehin ein Job als Grüßaugust. Dass ein alter Kommunist einem alten Kommunisten ins Amt folgt, ist zwar grausig anzusehen, aber zu verkraften.

Chance auf Ohrfeige verpasst

Vor allem finde ich es schade, dass die Chance auf eine Ohrfeige für die Politbonzen und Selbsthassschreiberlinge verpasst wurde. Mit Norbert Hofer wäre gezeigt worden, wohin die Reise geht. Die autochthone Bevölkerung in den europäischen Staaten hätte vielleicht ein bisschen früher wieder Hoffnung schöpfen können.

Ein Selbstmordprogramm

Mit Van der Bellen wurde nicht wirklich, wie gerne von der Systempresse beschworen, ein Zeichen in die Gegenrichtung gesetzt. Vielmehr wird der Umbruch kurz hinausgezögert und die verwesende Struktur, auch optisch, noch kurz beibehalten. Für mich war die Bezeichnung der Wahlempfehlung von ÖVP (christlich-konservativ??) als Selbstmordattentat treffend formuliert. Die ehemals konservativen Parteien bringen sich mit ihrer Anbiederung an das linke Selbstmordprogramm verlässlich um.

Die zwei Hälften der Republik

Diese Wahl war vor allem wichtig, weil sie gezeigt hat, dass es zwei Kräfte in diesem Land gibt: Die, die es mit aller Kraft erhalten wollen, und die, die es am Boden sehen wollen. Geschunden, verlacht, ohne Stolz in einer Wolke aus Regenbögen und Refugees-welcome-Rufen aus den Büchern der Geschichte verschwindend.

Letztere besteht aus allen Parteien und Systemgünstlingen, die nicht FPÖ (oder noch Team Stronach) sind. Sie alle sind der linke Moloch, welcher das Land seit Jahrzehnten durch Korruption, Inkompetenz, Überschuldung, Selbsthass und, nicht zu vergessen, Dummheit zerstört.

Ihnen geht es einzig und allein darum, die Macht in ihren Händen und ihre Hände in euren Taschen zu behalten. Ihr werdet es sehen, wenn sie nach der Nationalratswahl eine Vierer- oder Fünfer-Koalition anbieten, nur um das Ruder nicht aus der Hand zu geben.

Der einzige Gewinner

Die einzigen, die am Sonntag ein bisschen was gewonnen haben, sind die Polizisten, die über die Weihnachtsfeiertage keine Überstunden schieben müssen, um die bitzelnde VeganerSA davon abzuhalten, das ganze Land in einem schnappatmenden Tobsuchtsanfall zu zerstören. So bleibt es ruhig. Weil die besseren Verlierer arbeiten müssen und lieber zu Hause bei ihren Familien bleiben ­– als die ganze Innenstadt mit ihrem Hass und ihren Nasenringen anzuwidern, während sie ihre steuerfinanzierten Schilder zum Rhythmus der pawlowschen Parolen zu schwenken.

Passen Sie auf ihren Kopf auf,
Müller

 

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