"Nach Terroranschlag nicht zur Normalität übergehen"

Identitäre blockierten CDU-Zentrale in Berlin

Die Identitäre Bewegung besetzte gestern Abend den Eingang der CDU-Parteizentrale in Berlin. Nach drei Stunden gelang es der Polizei, die Besetzung aufzulösen, nachdem die Aktivisten „zivilen Ungehorsam“ leisteten. Die Forderungen der Blockade: Grenzen dicht, Remigration und Islamisierung stoppen. Etablierte Medien schweigen den Protest tot.

40-50 identitäre Aktivisten aus Deutschland und Österreich besetzten am Mittwochabend gemeinsam den Eingang der CDU-Parteizentrale im Herzen von Berlin. Nach dem Terroranschlag auf einen Adventmarkt mit 12 Toten und unzähligen Verletzten prangerten sie die Politik der CDU-Kanzlerin Angela Merkel an. Denn obwohl der tunesische Terrorverdächtige als Gefahr eingestuft wurde, konnte er sich weiterhin illegal in Deutschland aufhalten.

Kritik an Merkels Politik

Um 18:45 Uhr fanden sich die Aktivisten vor der Parteizentrale ein und entrollten ihre Transparente. Sie brachten Plakate mit Opfern der Asylkriminalität an und begannen Ansprachen durch ein Megaphon. Bereits nach ein paar Minuten war die Polizei vor Ort und erklärte die Versammlung für illegal.

Die Aktivisten weigerten sich, den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten, sondern setzten sich und blockierten den Eingang: „Die Regierung sagt, wir dürfen hier nicht bleiben. Doch in Wahrheit dürften hunderttausende Illegale nicht hier in Deutschland und Europa sein“, so ein Sprecher am Megaphon.

Die Identitären verlangten, dass sie einem „ranghohen Mitglied der CDU“ ihre Forderungen übergeben können: Die Grenzen sollen sofort geschlossen, illegale Einwanderer ausgewiesen und die Islamisierung gestoppt werden.

Auflösung durch die Polizei

Die Aktivisten konnten die Blockade des Eingangs über drei Stunden halten, bevor die Polizei auch die letzten Blockierer mit Einsatz von Gewalt entfernte. Die Aktivisten selbst blieben völlig ruhig und leisteten nur „zivilen Ungehorsam“. Nach Angaben der Polizei müssen sie mit Ordnungsstrafen rechnen.

Bekannte Publizisten vor Ort

Zeitgleich fand eine Mahnwache vor dem Kanzleramt statt, an der über 500 Bürger teilnahmen. Darunter befanden sich auch führende Mitglieder die AfD, sowie die bekannten Publizisten Götz Kubitschek (Sezession) und Jürgen Elsässer (Compact). Als die Blockade der Identitären bekannt wurde, begaben sich ca. 80 Teilnehmer zur CDU-Zentrale.

Schon kurze Zeit später wurden sie von der Polizei weggedrängt, um eine Unterstützung der Aktivisten zu verhindern. Unterstützung dürften die Identitären jedoch von der Bürgerinitiative „Ein Prozent“ erhalten, die bereits Spenden für Prozesskosten sammelt. Während die Aktion in den Sozialen Netzwerken bejubelt wird, schweigen die etablierten Medien über den Protest.

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