Hintergründe sind noch unklar

Kapelle im oberösterreichischen Auerbach geschändet

Heiliges Kammerl
Das "Heilige Kammerl" ist wegen der nahegelegenen Quelle ein bekannter Pilgerort.

In der oberösterreichischen Gemeinde Auerbach schändeten unbekannte Täter zu Silvester die unversperrte Kapelle „Heiliges Kammerl“. Obwohl auch Statuen zerstört wurden, sprechen die Medien nur von „finanziellen Motiven“ oder einer „Suche nach Wärmequellen“.

Die Täter drangen in die unversperrte Kapelle ein und stahlen mindestens 22 Wandbilder. Anschließend zerschlugen und verbrannten sie die Bilder und Rahmen in einem Waldstück, das sich 100 Meter von der Kirche entfernt befindet.

Rund 20 Pilger besuchen die Kapelle täglich wegen einer 20 Meter entfernten Quelle, der besondere Heilkräfte nachgesagt werden.

Etablierte Medien: Vielleicht Obdachlose?

In den versperrten Altarraum gelangen die Täter wegen eines massiven Vorhängeschlosses nicht. Deshalb warfen die Täter große Steine in den Raum und beschädigten zwei Marienstatuen.

Trotzdem berichten die etablierten Medien wie die OÖ-Nachrichten:

Über den versperrten Altarraum wäre die Spendenkassa für die Kerzen zugänglich gewesen, sodass auch ein finanzielles Motiv nicht ausgeschlossen werden kann. Aufgrund der Auffindungssituation an der Brandstelle kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Bilder und Rahmen als Wärmequelle entzündet wurden.

Wie diese Darstellung mit der völlig unnötigen Zerstörung der Marienstatuen zusammenpasst, wird nicht erklärt. Ein potentiell religiöses Motiv wird von den etablierten Medien nicht angesprochen.

Religiöse Motive?

In den letzten Jahren haben Kirchenschändungen stark zugenommen. Erst im Oktober sorgte ein Fall in Italien ein Video für Aufsehen: Es zeigt einen 39jährigen Mann aus Ghana, der vier Kirchen in Rom schändete:

Auch in Österreich wütete 2014 ein 37jähriger Asylwerber aus Ghana in sechs Wiener Gotteshäuser, unter anderem im Wiener Stephansdom. Er zerstörte Statuen und Reliquien im Wert von 150.000 Euro.

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