Neue Studie zur Integration zeigt:

Für viele Zuwanderer steht Religion über dem Gesetz

Sebastian Kurz, Integration
Bildquelle: flickr.com, Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, Außenminister Kurz, Überreichung der „Liese Prokop-Stipendien“. (CC BY 2.0) https://www.flickr.com/photos/minoritenplatz8/15273046228

Schockierende Ergebnisse einer neuen Studie zur Integration. Etwa 40% aller Zuwanderer stellen religiöse Gebote über die österreichischen Gesetze. 81% sind für die Befolgung religiöser Kleidervorschriften.

Eine neue Studie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften dürfte die Debatte um Integration von sogenannten „Flüchtlingen“ weiter anheizen. 900 volljährige Migranten aus Syrien, Afghanistan und dem Irak wurden im Auftrag des Integrationsministeriums befragt. Die Ergebnisse fallen schockierend aus.

Religiöse Gebote wichtiger als Gesetz

So geben 90 Prozent der Befragten zwar vor, unsere Lebensgewohnheiten zu akzeptieren, 40 Prozent davon lehnen diese allerdings als „zu freizügig“ für sich selbst ab. Obwohl 90 Prozent die Demokratie als Staatsform akzeptieren, meinen 40 Prozent, dass die Religion über dem Gesetz steht. Für 45 Prozent sind die Religionsgemeinschaften nicht gleichwertig.

Wertekurse für Integration gescheitert

Anlass für die Studie sind die sogenannten „Wertekurse“ für neue Zuwanderer, die von Sebastian Kurz initiiert wurden, um die Integration zu beschleunigen. Der Integrationsminister erklärte aufgrund des Ergebnisses, dass Migranten unsere Werte zwar „als etwas Abstraktes akzeptieren, sie aber nicht zu 100 Prozent verinnerlichen bzw. übernehmen“ würden. An den Kursen will er gerade wegen dem Resultat der Studie festhalten. Daneben fordert er ein schärferes Integrationsgesetz und eine weitere Beschränkung der Zuwanderung.

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