Rückblick 2010: Grenze zu Guatemala

Mexiko baute Mauer, um illegale Migranten abzuhalten

Wochenblick Sondermagazin
Die Grenze zwischen Mexiko und den USA ist heute Stein des Anstoßes.
Die Grenze zwischen Mexiko und den USA ist heute Stein des Anstoßes.

Das werden sie in den politisch-korrekten Medien nicht lesen: Denn es würde zeigen, dass der Bau einer Grenz-Mauer völlig normal ist. Mexiko hat eine Mauer. Mexiko hat diese Mauer auch selbst bezahlt. Die Mauer zu Guatemala soll „illegale Migranten“ abhalten!

Eine Nachrichtenmeldung vom August 2010 liest sich angesichts der heutigen medial und politisch völlig einseitig geführten Diskussion sehr lustig. Ersetzen Sie durch „Mexiko“ einfach „USA“ und statt „Guatemala“ einfach „Mexiko“. Und denken Sie sich die unbekannten Protagonisten weg und denken Sie an die heute handelnden Personen wie Trump und Co. Beängstigend aktuell!

Mexikanische Regierung plant Mauer an Grenze zu Guatemala

(Buenos Aires, 24. August 2010, púlsar).- Die Oberaufsicht der Steuerverwaltung SAT (Superintendencia de Administración Tributaria) Mexikos erklärte, sie beabsichtige die Grenze des mexikanischen Bundesstaates Chiapas zum Nachbarland Guatemala mit einer Mauer sichern zu wollen. Der Bau verfolge den Zweck, die Einfuhr illegaler Waren zu kontrollieren, so die Behörde.

Der Intendant der SAT, Raúl Díaz, erläuterte, dass die Behörden von Chiapas die Mauer am Ufer des Grenzflusses Suchiate errichten wollen. Dadurch könne verhindert werden, dass Flöße mit Schmuggelwaren den Fluss überquerten. Außerdem, so ergänzte Díaz, „könnte dies auch den ungehinderten Zutritt von illegalen Migranten nach Mexiko verhindern“.

Marila de Prince, Koordinatorin des Nationalen Runden Tisches für Migration in Guatemala MENAMIG (Mesa Nacional para las Migraciones en Guatemala), erklärte im Interview mit Aler-Contacto Sur, sie halte die geplante Maßnahme der mexikanischen Regierung für unangebracht. Die Behörden müssten zwar der Sicherheit des Staates mehr Beachtung schenken, dies sei jedoch nicht die richtige Art und Weise.

Der Vizepräsident Guatemalas, Rafael Espada erklärte angesichts der Möglichkeit einer derartigen Grenzsicherung: „Mauern sind keine Lösung für die Probleme“. Derartige Maßnahmen würden seiner Ansicht nach nirgendwo funktionieren.

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