Neue Statistik zur Arbeitslosigkeit in Österreich

Erschreckende Zahlen: 90 Prozent der Asylanten sind arbeitslos



Quelle: http://www.ams.at/_docs/AMS_Geschaeftsbericht_2009.pdf (via Wikipedia)

Neue Zahlen zeigen, dass die Arbeitslosigkeit im Jänner wieder leicht anstieg, insbesondere bei Älteren gibt es ein Plus zu verzeichnen. Stark stieg auch die Zahl der arbeitslos gemeldeten Ausländer. Zusätzlich gab Innenminister Sobotka an, dass 90 Prozent aller Asylberechtigten arbeitslos sind und somit die Mindestsicherung erhalten.

Nur kurz nach der Verkündigung des neuen Regierungsprogramms liegen nun auch neue Zahlen zur Arbeitslosigkeit in Österreich vor. Insgesamt waren im Jänner 493.852 Personen auf Arbeitssuche, was einem Anstieg von 0,7 Prozent entspricht. Einen Zuwachs von 9,7 Prozent konnten die Schulungen des AMS verzeichnen, insgesamt kommen dort derzeit 71.590 Arbeitssuchende unter.

Starkes Plus bei Älteren und Ausländer

Bei Personen über 50 Jahren fällt der Zuwachs mit 7,2 Prozent besonders stark aus, derzeit sind etwa 121.184 Ältere auf Arbeitssuche. Daneben ist auch die Zahl der arbeitslos gemeldeten Ausländer stark im Steigen begriffen. Im Jahresvergleich stieg die Zahl um 4 Prozent auf 123.886, während es bei Inländern ein Minus von 2,5 Prozent gab.

„Die derzeit schwankende Entwicklung am Arbeitsmarkt mit Rückgängen und auch Monaten mit Anstiegen zeigt, das zwar Anzeichen einer Stabilität erreicht werden konnten, die Situation aber immer noch sehr angespannt ist“, kommentierte Alois Stöger von der SPÖ. Gleichzeitig erinnerte er an die geplanten Maßnahmen der Regierung, mit denen 70.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden sollen.

90 Prozent der Asylberechtigten sind arbeitslos

Unter den knapp halben Millionen Arbeitslosen befinden sich auch asylberechtigte Personen. Laut Innenminister Sobotka sind 90 Prozent von ihnen arbeitslos und somit Empfänger der Mindestsicherung. Von den Beschäftigungsverhältnissen jener 10 Prozent, die Arbeit finden, dauern jedoch nur 20 Prozent länger als drei Monate. Anlässlich dieser Zahlen bekräftigte Wolfgang Sobotka im ORF-Report erneut seine Forderung, die Asylobergrenze von 35.000 auf 17.000 zu halbieren: „Wir müssen zuerst die, die bereits hier sind, gut integrieren, bevor wir neu aufnehmen können.“

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