Pfefferspray-Pistole zur Selbstverteidigung

Akademikerball: Identitärer von Antifa angegriffen

Gestern Abend fand in der Hofburg der Wiener Akademikerball statt. Antifa-Extremisten sahen auf den Straßen zufällig einen Identitären und attackierten ihn. Dieser verteidigte sich mit einer Pfefferspray-Pistole.

Am 03.02.2017 fand in in den Räumlichkeiten der Hofburg der Wiener Akademikerball statt. Weil die Hofburg-Betreiber nicht mehr an Studentenverbindungen vermieten wollte, wird er inzwischen von der FPÖ ausgerichtet.

Demonstrationen

Auch heuer gab es wieder Proteste gegen den Traditionsball, doch konnten heuer viel weniger Menschen mobilisiert werden als in den Jahren zuvor. Schon im Vorfeld mussten zwei Demonstrationen abgesagt werden. 2700 Polizisten waren im Einsatz um die 2000 Demonstranten in Schach zu halten. Es habe 97 Identitätsfeststellungen und 35 Verwaltungsübertretungen gegeben.

Die Antifa versuchte zwei Blockadeversuche, die von der Polizei aber rasch aufgelöst wurden. Nur am Ring gelang es den Extremisten, einen Ballgast zu attackieren. Verletzt wurde niemand.

Attacke beim Schottentor

Beim Schottentor kam es noch einmal zu einem Angriff der Extremisten. Acht Vermummte entdeckten zufällig Martin Sellner von der Identitären Bewegung auf der Straße. Als sie ihn angriffen, verteidigte er sich mit einer Pfefferspray-Pistole. Verletzt wurde niemand.

In den vergangenen Wochen kam es zu vermehrten Attacken der Antifa auf Mitglieder der Identitären Bewegung. Erst vor einer Woche wurde das Stammtisch-Lokal attackiert (wir berichteten) und vor zwei Tagen erneut Drohbotschaften an Wohnungen gesprüht:

Sellner erhält regelmäßig Morddrohungen und war schon häufig Opfer gezielter Angriffe. Weil das Innenministerium nichts gegen die extremistischen Angriffe unternimmt, geht Sellner nicht mehr ohne Selbstverteidigungswaffe aus dem Haus. Der Grüne Peter Pilz verharmlost die Angriffe und Morddrohungen und spricht von einem „rechtsextremen Terrorverdächtigen“:

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