Elf Verletzte bei neuerlichem Ansturm

Hunderte illegale Migranten stürmten spanische Exklave

Bildquelle: Youtube-Video (https://www.youtube.com/watch?v=en_RQHt1ZMA)

Erneut haben Hunderte illegale Einwanderer versucht, die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika zu stürmen. Nach Regierungsangaben haben mindestens 350 Afrikaner den Grenzzaun überwunden. Elf Menschen wurden beim Ansturm verletzt.

Nachdem erst am Freitag mehrere Hundert Afrikaner die spanische Exklave gestürmt hatten, kam es in der Nacht auf Montag zu einem neuen Ansturm von illegalen Migranten. Laut Angaben der spanischen Behörden gelangten mindestens 350 Afrikaner auf das spanische Gebiet in Nordafrika. Dabei seien elf Menschen verletzt worden, teilte das Rote Kreuz auf Twitter mit. Einige Menschen mussten mit Knochenbrüchen im Krankenhaus behandelt werden.

Immer wieder gewaltsame Massenanstürme

Bereits am Freitag gelang es bis zu 500 illegale Einwanderern, die acht Kilometer lange Grenzanlage zu überwinden.  Wie die Polizei mitteilte, seien dabei sowohl Migranten als auch mehrere Sicherheitskräfte verletzt worden. Zuvor scheiterten zu Beginn des Jahres Tausende Afrikaner beim Versuch, das EU-Territorium zu erreichen. Der jüngste erfolgreiche Massenansturm auf Ceuta fand im Dezember statt, als 400 illegale Einwanderer den Grenzzaun überwinden konnten.

Exklaven Ceuta und Melilla schützen EU-Außengrenzen

Die zwei spanischen Exklaven Ceuta und Melilla sind die einzigen EU-Außengrenzen auf dem afrikanischen Kontinent. Ein acht Kilometer langer und sechs Meter hoher doppelter Zaun trennt die Exklave Ceuta von Nordafrika. Beim Versuch, die illegale Einwanderung zu verhindern, werden immer wieder Sicherheitskräfte verletzt.

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