Antifa-Gewalt vermutet

Brandanschlag: Auto von AfD-Chef Uwe Junge zerstört



Quelle: Facebook-Seite Uwe Junge

Medienberichten zufolge sollen Unbekannte das Auto der Ehefrau des rheinland-pfälzischen AfD-Politikers angezündet haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Ein oder mehrere Täter sollen in der Nacht auf Donnerstag das Grundstück von AfD-Fraktionschef Uwe Junge und seiner Frau betreten und das Auto angezündet haben, so die Polizei. Der Wagen, der vor dem Wohnhaus der Familie in Mertloch (Kreis Mayen-Koblenz) abgestellt war, brannte vollständig aus. Auch das Gebäude sei durch das Feuer beschädigt worden. Der Schaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

Hetze gegen AfD führt zu Gewalt

Wenn Parteien wie die SPD, Gewerkschaften, Kirchen und Medien pausenlos gegen uns hetzen, dann braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn sich einige Radikale und wirre Geister dazu verleitet fühlen, mit Gewalt gegen die AfD vorzugehen“, kritisiert der AfD-Fraktionschef gegenüber der „Jungen Freiheit„.

„Wenn SPD-Vize Ralf Stegner dazu aufruft, die AfD ‘anzugreifen’ und deren Personal zu ‘attackieren’, dann kommt es eben auch zu solchen Taten wie heute Nacht. Solche Hetze führt zu Gewalt.“, so Junge abschließend.

Auch JF-Kolumnist Michael Paulwitz kritisiert den Vorfall:

„Wird es da dem ein oder anderen nicht langsam mulmig, was er damit angerichtet hat? Die Brandstifter sitzen nicht dort, wo die Selbstgerechten sie gemeinhin ausmachen. Sie sitzen an den Schalthebeln von Politik, Parteien und „Zivilgesellschaft“.

Nicht der erste Anschlag

Die AfD steht schon seit längerem im Fokus antifaschistischer Gewalt. Anschläge auf Wohnhäuser und Autos der Politiker, sowie körperliche Angriffe auf AfD-Mitglieder sind keine Seltenheit. Erst im September wurde das Auto von AfD-Vorsitzender Frauke Petry in Brand gesteckt.

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