Waffen sollen für Terroristen bestimmt gewesen sein

Riesiges Waffenarsenal in Spanien sichergestellt

SYMBOLBILD, By SGT Craig J. Shell, U.S. Marine Corps [Public domain], via Wikimedia Commons

In Spanien ist im Zuge der „Operation Portu“ bereits Mitte Jänner ein riesiges Waffenlager entdeckt worden. Es habe jedoch über einen Monat gedauert, die sichergestellten Waffen zu sichten und zu katalogisieren.

Der Schlag gelang den Beamten der Policiá Nacional gemeinsam mit der europäischen Polizeibehörde Europol. Laut eigenen Angaben wurden über 10.000 Sturmgewehre gefunden, daneben auch Pistolen, Revolver, Maschinengewehre für die Flugabwehr und 400 Granaten. Entdeckt wurde das Arsenal in den spanischen Provinzen Biskaya, Kantabrien und Girona.

Terrorbekämpfung

Europol bezeichnet den Fund auch als Schlag gegen den internationalen Terrorismus. So soll der illegale Waffenring deaktivierte Waffen erworben haben, die anschließend in einer Werkstatt wieder schussfähig gemacht wurden. Somit bestand laut den Ermittlern ein hohes Risiko, dass diese Waffen von kriminellen und terroristischen Organisation erworben worden wären. Derartige Schwarzmärkte existieren beispielsweise in Spanien, Frankreich und Belgien.

Verschärfung des Waffenrechts

Erst im Dezember einigte man sich europaweit auf eine weitere Verschärfung des Waffenrechts. Auch deaktivierte Waffen müssen künftig registriert werden. Die EU will damit auf die vermehrten Terroranschläge in Europa reagieren. Am Dienstag stimmten die Abgeordneten in Straßburg der neuen EU-Richtlinie zu.

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