Verbindungen zwischen Parteien und Extremisten

Türkischer Hetzauftritt-Organisator ist SPD-Mitglied

Screenshot Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=uSeQ9dxzTFE)

Letzte Woche fand der skandalöse Auftritt des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu in Hamburg statt. Bei diesem zeigte er den Gruß der nationalistischen „Grauen Wölfe“, der von mehreren Kundgebungsteilnehmern erwidert wurde.

Wie jetzt das „Hamburger Abendblatt“ recherchierte, ist einer der Organisatoren der Veranstaltung SPD-Mitglied und Geschäftspartner von CDU-Chef Heintze:

„Einer der Mit-Organisatoren der Veranstaltung war der 45 Jahre alte Bülent Güven, ein in der Hamburger Politik gut vernetzter Deutsch-Türke. Güven ist Vorstandsmitglied der Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD), die auch für Politiker der Erdogan-Partei AKP Wahlkampfauftritte in Deutschland organisiert. Gleichzeitig ist er seit vielen Jahren SPD-Mitglied und Bekannter des Hamburg-Mitte Kreisvorsitzenden Johannes Kahrs“,

heißt es dazu im Artikel des „Hamburger Abendblatts“.

Distanzierung von Wolfsgruß

Bülent Güven distanzierte sich von dem extremistischen Wolfsgruß. „Ich bin gegen jede Art von Nationalismus, egal ob türkischer, deutscher oder kurdischer Nationalismus“. Bei der Planung der Veranstaltung habe er lediglich „mitgeholfen“, so Güven. „Ich sehe mich als Brückenbauer. Deutsche und Türken sind wie Geschwister“, so Güven. „Die aktuell schlechten Beziehungen kränken mich persönlich sehr.“

Der Anmelder der türkischen Großdemonstration mit rund 40.000 Besuchern im Juli 2016 in Köln war übrigens mit Ahmet Con aus Hagen ebenfalls ein SPD-Mitglied.

Auch andere Parteien betroffen

Doch auch in anderen etablierten Parteien finden sich vermehrt Unterstützer türkischer Nationalisten. So wurde Mitte 2016 der sogenannte „Muslime in der CDU“-Kreis gegründet, in welchem sich Erdogan-Anhänger sammeln und davon träumen, dass der Islam Deutschland künftig am stärksten verändern wird.

Der türkische Funktionär Malik Karabulat, welcher die Deutschen straflos als „Köterrasse“ bezeichnet hat und damit für einen Skandal sorgte, war Kandidat bei der Bürgerschaftswahl Hamburg 2011 für die Grünen.

Interessant ist dabei auch Integrationsministerin Aydan Özuguz (SPD). Diese fällt seit Jahren durch ihre deutsch-feindlichen Ausfälle auf. Zusammen mit “Pro Asyl” oder DITIB möchte sie Deutschland zur „Einwanderungsgesellschaft“ umbauen. In „Impulspapieren“ oder „Leitbildern für die Einwanderungsgesellschaft“ werden Migrantenquoten bei der Arbeitsplatzvergabe gefordert sowie ein Wahlrecht für Ausländer auch ohne BRD-Staatsangehörigkeit.

SPD-Bürgermeister spricht bei Veranstaltung von Islamisten

Wie die „Berliner Morgenpost“ berichtete, kam es in Berlin zu einem umstrittenen Auftritt des regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD). Dieser sprach nämlich am Donnerstagabend bei einer von Islamisten initiierten Gedenkveranstaltung, die offiziell dazu aufrief, der „Opfer von Gewalt im Namen von Religionen“ zu gedenken. Der Veranstalter, die „Neuköllner Begegnungsstätte“ (NBS), sowie das „Islamische Kultur- und Erziehungszentrum“ (IKEZ) und das „Interkulturelle Zentrum für Erziehung und Bildung“ (IZDB), die die Kundgebung beworben hatten, werden nach Angaben der „Morgenpost“ vom Verfassungsschutz als Vertreter des „legalistischen Islamismus“ beobachtet.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInShare on VKShare on TumblrEmail this to someone

Mehr Hintergründe? Jetzt unser Magazin abonnieren!