Asylpropaganda auf Steuerkosten

Grün-alternative „Wienwoche“ erhielt 2,8 Millionen Euro

Symbolbild
Seit 2011 erhält das von den Grünen initiierte Projekt jährlich Förderungen in Höhe von etwa 450.000 Euro – unter anderem für Multikulti- und Asylpropaganda.
Veranstaltet wird die „Wienwoche“ jedes Jahr vom 2011 gegründeten „Verein zur Förderung der Stadtbenutzung“. Im Zentrum der Aktivitäten stehen laut Homepage „die Entwicklung und Förderung gesellschaftspolitischer und kultureller Handlungsräume für künstlerische, soziokulturelle und zivilgesellschaftliche Akteur_innen – auch im Sinne einer Rückeroberung städtischen öffentlichen Raumes“.

Stadt Wien unterstützt Anti-Abschiebefilm

Unter diesen Aktivitäten verstehen die Organisatoren anscheinend auch den bei der „Wienwoche“ 2014 gezeigten Kurzfilm „How to Stop A Deportation„. Darin wird nicht nur erklärt, wie sich illegale Migranten gegen ihre Abschiebung wehren, sondern auch wie Fluggäste sie dabei unterstützen können – und damit eine Amtshandlung verhindern. Dabei handelt es sich in Österreich um eine Straftat. Nichtsdestotrotz wird die Wienwoche weiter von der rot-grünen Stadtregierung mit Steuergeldern gefördert.

Grüne Asylpropaganda

Auch im Jahr darauf gab es im Zuge der Wienwoche ein Projekt, das sich mit dem Thema Asyl auseinandersetzte.
Die Veranstaltung „Ziviler Gehorsam? Beispiele engagierter Asylpolitik“ wurde geleitet von Kurto Wendt und Fanni Müller-Uri.
Die Sozialwissenschaftlerin geriet 2016 in die Schlagzeilen, als sie in Idomeni von der Polizei wegen „illegalen Grenzübertritts“ festgenommen wurde. Eine Gruppe von Journalisten, darunter Müller-Uri, begleitete hunderte Asylwerber, die, nachdem sie von Asyl-Aktivisten aufgehetzt wurden, den Grenzfluss zwischen Griechenland und Mazedonien überwinden wollten. Dabei starben drei Menschen.
Im letzten Jahr veranstaltete die Wienwoche unter anderem eine „Anti-Fascist Ballet School“. Zudem errichtete man ein temporäres Nachrichtenstudio mit dem klingenden Namen „refugee.tv’s Good-News-Studio“ in einer Wiener Asylunterkunft. Auch das „Protest Productions Collective“ (PPC) durfte nach der Vorführung des Anti-Abschiebefilms aus dem Jahr 2014 wieder neue Kurzfilme präsentieren.

„Wir, das Protest Productions Collective, bringen Menschen zusammen: die, gegen die Asylgesetz, Frontex, Visa-Regelungen und Zäune gerichtet sind, und die, die sich solidarisch zeigen mit den Kämpfen für Bewegungsfreiheit“, stellt sich PPC vor.

Weiterhin finanziell unterstützt von der Stadt Wien.

Empörung bei Kronen-Zeitung, Kritik von ÖVP

Für das Jahr 2017 steht die Wienwoche unter dem Motto „Dolce Far Niente  – Leben jenseits kapitalistischer Produktion“. Projekte für die von 22. September bis 1. Oktober stattfindende sechste Auflage des grünen Festivals wurden noch keine bekannt gegeben. Empörung löst bei der Kronen-Zeitung allerdings schon allein das Motto aus:
„Wien muss sparen? Weit gefehlt. Seit Gründung der Wienwoche 2011 sind (inklusive heuer) mehr als 2,8 Millionen Euro Steuergeld an das links- grüne Ideologiefestival geflossen. Das Motto der Projekte in diesem Jahr sind „das süße Nichtstun“ und die Arbeitsverweigerung in vielfältigster Weise“, heißt es dazu im Bericht der „Krone„.
Ebenfalls entsetzt zeigt sich Wiens ÖVP-Chef Gernot Blümel gegenüber der „Krone“:
„Da sieht man, was dabei herauskommt, wenn die Grünen was mitzureden haben. Die Wiener Mindestsicherung ist zum bedingungslosen Grundeinkommen verkommen. So wird unser Sozialsystem vernichtet und die Stadt gegen die Wand gefahren.“
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