Hätte Bluttat verhindert werden können?

Brunnenmarkt-Mord: Heute kommt Abschlussbericht

Wochenblick Sondermagazin
By Peter Gugerell (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Seit 13 Uhr berät die Sonderkommission über den Abschlussbericht. Dieser wird anschließend an das Justizministerium übermittelt, berichtete ORF.at.

Nach der Bluttat am Wiener Brunnenmarkt, bei der im Mai 2016 ein Kenianer eine Frau mit einer Eisenstange tötete, ist von Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) eine Sonderkommission eingesetzt worden. Sie soll die Frage klären, ob die Behörden versagt haben. Der Abschlussbericht ergeht heute an das Justizministerium.

Keine Details über Inhalt

Laut ORF erklärte Helfried Haas, Leiter der Sonderkommission, gegenüber „Radio Wien“, der Bericht sei „eine Verfeinerung unserer Analyse, dass die Zusammenarbeit der diversen Institutionen verbessert werden muss.“ Einzelheiten zum Inhalt gab er jedoch keine bekannt.

Hätte der Mord verhindert werden können?

Laut eines Zwischenberichts der Sonderkommission vom Oktober 2016 hätte der brutale Mord an einer 54-jährigen Frau vielleicht verhindert werden können. Denn der psychisch auffällige Tatverdächtige ohne Aufenthaltstitel sei bereits jahrelang auffällig gewesen. Es hätte keine durchgängige Dokumentation gegeben, erklärte Haas in einem Bericht des ORF vergangenen Jahres.

Frau mit Eisenstange ermordet

Im Mai 2016 war eine 54-jährige Frau am Weg zur Arbeit am Wiener Brunnenmarkt von einem Kenianer mit einer Eisenstange erschlagen worden. Sie verstarb noch an Ort und Stelle. Der Täter war beim Prozess nicht vernehmungsfähig.

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