Mutter des Achtjährigen ist empört

Dauerthema Islam: Bub will nicht mehr zum Religionsunterricht

Wochenblick Sondermagazin
Symbolbild

Weil nur noch über den Islam gesprochen wurde, wollte ein Achtjähriger nicht mehr zum evangelischen Religionsunterricht. Die schockierten Eltern meldeten den Bub daraufhin ab.

Laut Bericht der Nachrichtenseite „Epoch Times“ soll in einem kleinen Dorf in Baden-Württemberg der evangelische Religionsunterricht monatelang nur aus dem Dauerthema „Islam“ bestanden haben. Eine Leserin berichtete der Nachrichtenseite in einem Brief, dass ihr Sohn den Religonsunterricht deshalb nicht mehr besuchen wolle.

Islamisches Glaubensbekenntnis statt „Vater unser“

Die Eltern des Achtjährigen schauten sich deshalb die Unterrichtsunterlagen des Sohnes an. Das Heft und der Schulordner seien voller Anleitungen und Erklärungen zum Thema „Islam“ gewesen, berichtete die Mutter in ihrem Brief. Daraufhin meldeten die Elten den Sohn vom Unterricht ab.

„Mein Mann und ich haben die Konsequenzen gezogen und unser Kind zum Halbjahr vom Religionsunterricht abgemeldet. Das finde ich sehr schade, weil ich dachte, dass er dort die Zehn Gebote, das Vaterunser und das christliche Glaubensbekenntnis lernen würde.

Stattdessen faselt mein Kind was vom moslemischen Glaubensbekenntnis, von Muhammad, der Hand Fatimas, vom Fasten und Fastenbrechen und über Moscheen. In der vierten Klasse wollen sie sogar eine Moschee besuchen … als Krönung des Ganzen, selbstverständlich!“, berichtete die entsetzte Mutter der „Epoch Times„.

Während der Islam den Kindern sehr ausführlich nahegebracht wurde, sei kaum Wert auf die christliche Religion gelegt worden:

„Man sollte unseren Kirchenvorstehern mal gründlich auf die Finger schauen. Ich habe noch nie gehört, dass ein einziges Thema vier Monate lang behandelt wird. Zur Weihnachtsgeschichte hat mein Sohn lediglich ein einziges Bild in seinem Ordner und der Rest handelt nur vom moslemischen Glauben“, kritisierte die Mutter die einseitige Unterrichtsgestaltung.

Islam – missverstandene Religion?

Der Dorfpfarrer, der auch zugleich den Religionsunterricht leitet, versuchte die Eltern des Schülers umzustimmen. Gegenüber den Eltern beteuerte er laut „Epoch Times“, dass der Islam eine friedliche und missverstandene Religion sei, die er den Kindern spielerisch und harmlos näherbrächte. Die Mutter habe mit dem Pfarrer lange am Telefon geredet – doch ohne Ergebnis.

Angst davor, als „rechts“ abgestempelt zu werden

Ob auch andere Eltern sich beschwert hätten, konnte die Mutter auf Nachfrage von „Epoch Times“ nicht beantworten. Man sei ein kleines Dorf, wenn man überall herumfrage, könnten manche es in den falschen Hals bekommen, was sicherlich zu Problemen führe, „weil man uns als Rechte abstempeln wird“. Ihrer Meinung nach würden die Eltern das Ganze einfach so hinnehmen und die „bittere Pille“ schlucken.

Erst nachdem die „Junge Freiheit“ berichtet hatte, sei laut „Epoch Times“ das Dauerthema „Islam“ nach vier Monaten beendet worden.

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