Grüner Integrationslandesrat in Action

Anti-Rassismus-Panda: Jetzt spottet das Internet

Wochenblick Sondermagazin
Anschober mit Panda
Anschober (nachdenklich) und sein neues Maskottchen. Foto: (c) Land OÖ/Stinglmayr

In gutmenschlicher Manier präsentierte der oberösterreichische Landesrat Rudi Anschober eine Anti-Rassismus-Kampagne mit zugehörigem Taschenbuch gegen „rechte“ Argumente. Der Lacher: es werden nicht nur Fakten negiert, sondern auch als Maskottchen einen Panda gewählt – und darüber lacht jetzt das Internet.

Internet spottet

Viele Nutzer fühlen sich an andere „missbrauchte“ Pandas erinnert: Etwa den Panda aus einem ägyptischen Werbespot, der sauer wird und Sachen zerstört, wenn Menschen seinen Käse („Panda Cheese“) nicht essen:

Außerdem gibt es da noch den „Sexuellen-Belästigungs-Panda“ aus der beliebten US-Serie South Park, die immer wieder hitzig diskutierte Themen durch den Kakao zieht und kritisch bearbeitet:

 

Kommt der nächste Plagiatsskandal?

Eine Nutzerin fragt etwa, ob bewusst von South Park geklaut werden würde? Es rumort nun das Gerücht, Anschober und die Vertreter der Kampagne hätten den Panda als Symbol bewusst von der US-Serie abgekupfert. Eine Nachfrage bei seinem grünen Parteikollegen Karl Öllinger könnte womöglich Klarheit bringen, arbeitet dieser offenbar an einem zweiten wirtschaftlichen Standbein im Urheberrechts- und Plagiatorenbereich, nach seiner baldigen Abwahl aus dem Parlament.

Nicht nur zum Lachen

Abgesehen von den offensichtlichen Peinlichkeiten gibt es aber auch genug Gründe, warum die Kampagne vielen Bürgern sauer aufstoßen dürfte: In der steuergeldfinanzierten Zeitschrift werden unentwegt Fakten negiert und fälschlicherweise als Emotionen dargestellt. So sei etwa der Ausspruch „Unsere Frauen trauen sich nicht mehr auf die Straße“ in Bezug auf ausländische Sexualtäter ein reines Vorurteil und für „Frauen sei ihr eigenes Zuhause der gefährlichste Ort“.

Wie auch die restlichen „Argumente“ im Taschenbuch ist dieser Fakt mit den offiziellen Statistiken österreichischer Ministerien einfach zu widerlegen. Als unrühmliches Beispiel dienen hier afghanische Asylwerber: Laut Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) begingen Asylwerber im Jahr 2015 etwa 4,7 Prozent aller Sexualdelikte, obwohl sie nur einen Bruchteil der Bevölkerung ausmachen. 49 Prozent davon und somit etwa 2,3 Prozent davon begingen afghanische Asylwerber. Diese machen in Österreich etwa einen Bevölkerungsanteil von maximal 0,2 Prozent aus, womit sie mindestens 10 Mal so sexualstraffällig sind wie der Durchschnittsbürger.

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