Bis zu 30 Millionen Migranten auf Afrika

EU-Parlamentschef: Wir müssen unsere Identität verteidigen

Antonio Tajani
Bildquelle: flickr; Piotr Drabik - Antonio Tajani (CC BY 2.0)

In einem Interview mit welt.de fordert der EU-Parlamentschef Antonio Tajani den Bau von Flüchtlingsstädten in Afrika und die Verteidigung der Identität Europas. Der Politiker der italienischen Partei „Forza Italia“ fürchtet, dass bis zu 30 Millionen Migranten nach Europa kommen.

Während der Direktor des österreichischen Bundesamtes für Verfassungsschutz, Peter Gridling, 2015 behauptete, Terroristen würden sich nicht unter Flüchtlinge mischen, findet Tatjani deutliche Worte zum Zusammenhang zwischen Einwanderung und Terrorismus:

„Der sogenannte Islamische Staat versucht, Terroristen unter die Flüchtlinge zu mischen.“

Flüchtlingsstädte in Afrika

Wenn die Probleme mit Hunger und Terror in Afrika nicht gelöst werden, könnten in den nächsten zehn Jahren bis zu 30 Millionen Afrikaner nach Europa kommen. Deshalb soll Europa Milliarden in die Stabilität Afrikas investieren. Unter anderem sollen Auffanglager nach dem Vorbild provisorischer Städte in den nordafrikanischen Staaten errichtet werden.

Christentum ist Fundament Europas

Europa sei für ihn eine „gemeinsame Zivilisation“, etwa das Hören von Beethoven und Mozart und das Lesen von Molière, die Meinungsfreiheit und Sprache. Er hebt das christliche Fundament Europas hervor: „Egal wo ich bin – ob in Berlin, Stockholm oder Lissabon –, ich finde überall eine Kirche.“ Diese Identität gelte es durch einen starken Patriotismus zu verteidigen.

Das Interview findet man auf welt.de: https://www.welt.de/politik/ausland/article163215714/Dann-werden-30-Millionen-Einwanderer-in-die-EU-kommen.html

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