Müller mault...

Kolumne: Den Schulz-Hype gibt es nicht

Wochenblick Sondermagazin
Müller mault - Schulz
Bildkomposition: Info-DIREKT; Bildquell: By Olaf Kosinsky (Own work) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Wenn mich eine Sache wirklich aufregt… dann ist es der sogenannte Schulz-Hype.

Sie alle haben schon davon gehört, dass es angeblich einen riesigen „Hype“ um Martin Schulz, den neuen Kanzlerkandidaten der SPD, gibt. Nur persönlich mitbekommen hat davon noch niemand etwas. Eine alte Marketingstrategie. Wenn ich ihnen erzähle, dass auf einmal alle nur noch über Kokosnüsse reden, dann spielt es keine Rolle, ob irgendjemand jemals ein Wort darüber verloren hat. Sie glauben dann ruhig, dass Sie der Letzte sind, der das mitbekommen hat und tun so, als wären Sie eh schon Fan der ersten Stunde.

Nur funktioniert das mit Kokosnüssen wesentlich besser als mit Martin Schulz. Der hat nämlich von allem weniger als Kokosnüsse. Haare, Charisma, Fans, Prinzipien, Ahnung etc.

Es gibt Videos, auf denen er bei einer Wahlkampfveranstaltung die eigenen Parteisoldaten anstacheln muss, seinen Namen zu rufen. Nicht, dass das Usus wäre. Martin kommt sich nur gerne toll vor.

Man möchte wirklich meinen, Mama Angie hätte die SPD gebeten, den unsympathischsten Kretin, den sie haben, gegen sie aufzustellen. Nur damit diese Trockenfeige alternativlos wirkt.

Wer seine Hoffnungen tatsächlich in diesen Typen setzt, der ist wahrlich verloren. Er erzählt fleißig von sozialer Gerechtigkeit, vom kleinen Mann und den Interessen des Fußvolks. Dabei hatte die SPD zumindest die letzten 15 Jahre kräftig ihre Finger im Spiel. Regierungsverantwortung, Kanzler und Ministerien waren zu einem Gutteil mit Sozis besetzt. Und jetzt will man diesen Widerling als Gamechanger inszenieren: „Wir haben euch die letzten Jahrzehnte angelogen, aber wenn ihr uns diesmal wiederwählt, dann wird endlich alles besser.“ Dass ich nicht lache!

Schulz selbst war während seiner Zeit im EU-Parlament und insbesondre in seiner fünfjährigen Zeit als dessen Präsident, ein beispielloser Förderer von bürgerfeindlicher Politik und antidemokratischen Beschlüssen. Er half maßgeblich mit, CETA in den entsprechenden Gremien absegnen zu lassen und spielt sich heutzutage als Held der kleinen Leute auf.

Ja – der „Schulzzug“ ist wirklich nicht zu bremsen. Im gleichnamigen Handyspiel der SPD konnte man unliebsame Politiker mit dem Zug überrollen. Darunter die schwangere Frauke Petry. Mittlerweile hat man das Spiel entsprechend abgeändert. Vermutlich war es seiner Zeit voraus.

Jedenfalls regt sich heutzutage keiner mehr auf, wenn eine Großpartei mit tausenden Funktionären, wie die SPD, keinen geeigneteren Kandidaten aufstellen kann oder will, als einen Ex-Alkoholiker mit abgebrochener Buchhändlerlehre, der dieselben leeren Phrasen wie alle roten Wichte vor ihm wiederkäut.

Angesichts dieser idiotisch wirkenden Gestalt kann ich mich wirklich nicht des Eindrucks erwehren, dass man ihn absichtlich zum Verlieren aufgestellt hat, um Merkel noch eine Amtszeit zu schenken. Sollte er wider Erwarten doch gewählt werden, kann ich dieses Land und seine Bewohner nicht mehr erst nehmen.

Sollte Merkel meiner Erwartung nach wiedergewählt werden, dann wird die SPD vermutlich die Konsequenz ziehen und endgültig zur Schariapartei avancieren. Irgendein Mohammedaner wird dann aufgestellt, während man mit jedem Geburtenjahrgang stärkere Resultate einfährt.

Einziger Hoffnungsschimmer in der BRD: die AfD. Doch selbst die treibt einem dieser Tage die Tränen in die Augen. Hin- und hergerissen zwischen schwacher Führung und Funktionären, die meinen, allen gefallen zu müssen, reibt sich diese letzte hoffnungsvolle Allianz an Nichtigkeiten auf.

Eine traurige Entwicklung für viele wie mich, die in der AfD die letzte Chance auf ordentliche Politik in der BRD sehen.

Doch solange der Schulz-Hype noch anhält, brauchen wir uns darüber ohnehin keine Sorgen zu machen. Martin wirds schon richten. Gell?

Passen Sie auf Ihren Kopf auf!
Müller

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