Beschluss der Stadt Wien:

Weiterhin eine Million Euro Förderung für umstrittenes Okto-TV

Symbolbild

Trotz massiver Kritik der Opposition hat die Stadt Wien mit Stimmen von SPÖ und Grünen die Millionenförderung für den Migranten-Sender Okto-TV beschlossen.

Die Stadt Wien fördert auch in diesem Jahr den Randgruppen-Sender Okto-TV mit 1,08 Millionen Euro. Dies wurde am Freitag mit Stimmen von SPÖ und Grünen im Gemeinderat beschlossen.

Bürgermeister Häupl ließ Förderung prüfen

Nach Informationen von „Ö24“ hatten Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) zuerst die Förderung in letzter Sekunde gestoppt, weil man die Subvention angeblich erst prüfen wollte.

Letzten Freitag stand die Förderung schließlich wieder auf der Tagesordnung und konnte von der rot-grünen Regierung trotz Kritik von FPÖ und ÖVP durchgebracht werden: Weiterhin 1,08 Euro Förderung für einen Multikulti-Sender, der gerade einmal 450 Zuseher pro Tag hat und obwohl im Vorfeld eine 30-Prozent-Kürzung versprochen wurde.

„Falter“-Herausgeber im Vorstand

Herausgegeben wird „Okto-TV“ vom „Verein zur Gründung und zum Betrieb Offener Fernsehkanäle in Wien“, die „operative Tätigkeit des Senders liegt bei der gemeinnützigen Community TV-GmbH“, heißt es auf der Homepage des Senders.

Als Obmann des Vereins fungiert zur Zeit der emeritierte Publizistik-Professor Thomas Alfred Bauer. Unter seinen Stellvertretern befindet sich neben Manuela Grünangerl und Wolfgang Zeglovits auch der ehemalige ORF-Journalist Peter Huemer. Im Vorstand ist außerdem der „Falter“-Herausgeber Armin Thurnher, der seit 2015 die Funktion des Kassiers bekleidet.

Grüne verteilen Steuergeld

Vor allem die Grünen unterstützen den Sender und versuchen, Okto-TV Gelder zu beschaffen. So berichtete „Ö24“ etwa:

„Ausgerechnet die zwei Grünen Margulies und Ellensohn haben im Ressort der Stadträtin Sandra Frauenberger eine skandalöse Steuergeldverschwendung initiiert und ‚erbettelt‘.“

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