Polizei unternimmt nichts

Italien: Nordafrikaner randalieren und bedrohen Fahrgäste im Zug



Symbolbild: pixabay; macgraff58 - Eigenes Werk [CC0]

Im italienischen Ligurien zerstörten 50 bis 60 jugendliche Nordafrikaner die Einrichtung eines Regionalzugs und bedrohten die 300 Fahrgäste.

Am Ostersonntag stiegen etwa 50 bis 60 jugendliche Nordafrikaner in einen Regionalzug von Ventimiglia nach Turin. Während der Fahrt sollen die Migranten die anderen Fahrgäste bedrängt und bedroht haben, berichtet die „Junge Freiheit“ unter Berufung auf italienische Medien.

Mädchen belästigt und Fahrgäste bedroht

Laut Augenzeugenberichten hätten die zum Teil alkoholisierten Nordafrikaner zwei Mädchen belästigt und weitere Passagiere angeschrien und beleidigt. Aufgrund der Vorkommnisse musste der Zugführer den Zug in Cengio in der Provinz Savona sogar anhalten.

„Dort, berichteten Zeugen, ‚gab es viele Schwierigkeiten: zwei Schlägereien, weinende Babys und ein älterer Mann, der eine Insulininjektion nötig hatte, aber nicht konnte'“,

heißt es im Bericht der „Jungen Freiheit“ weiter.

Obwohl sie wegen der Belästigungen gerufen wurden und zudem keiner der Nordafrikaner eine Fahrkarte besessen habe, hätte die alarmierte italienische Polizei die Jugendlichen wieder einsteigen lassen.

Mit Messern die Sitze aufgeschlitzt

Auf der Weiterfahrt kamen die Migranten keineswegs zur Ruhe, sondern beschädigten die Einrichtung des Zugs. So zerstörten sie mit Messern die Sitze und machten auch die Toiletten unbenutzbar, bestätigte laut „Junge Freiheit“ die Italienische Bahn der Tageszeitung „La Stampa“.

Bei der Ankunft in Turin flohen die Nordafrikaner schließlich über die Gleise. Die Polizei konnte die Personalien mehrerer Verdächtiger aufnehmen, ließ diese dann aber wieder laufen.

Italien im Mittelpunkt der Asylkrise

Seit Schließung der Balkanroute verlagern sich die Einwanderungsströme auf die Route über das Mittelmeer. Italien ist dadurch zum Mittelpunkt der illegalen Einwanderung nach Europa geworden, wodurch die Regierung auch mit logistischen Problemen zu kämpfen hat. Um dieses Problem zu lösen, sucht man mittlerweile nach Unterkünften, um die überfüllten Asyllager zu entlasten.

Das Innenministerium rechnet im Jahr 2017 mit 200.000 Einwanderern, 176.000 werden bereits in Italien betreut.

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