Sie suchten in Deutschland um Asyl an

Jetzt offiziell: Tausende Taliban-Kämpfer unter Asylwerbern

Wochenblick Sondermagazin
Taliban
von isafmedia (Flickr: 120528-N-TR360-003) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Mehrere Tausend Taliban-Kämpfer kamen als „Flüchtlinge“ nach Deutschland. Das sagte das  Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gegenüber dem Spiegel.

In 70 Fällen ermittelt der Generalbundesanwalt, sechs Kämpfer sollen bereits in U-Haft sitzen.

Bessere Chancen auf Asyl

In den kommenden Tagen sollen die Verfahren gegen viele der betroffenen Afghanen beginnen. Erst vor Kurzem hat die Bundesstaatsanwaltschaft eine Überlastung wegen vieler Verfahren gegen Islamisten beklagt.

Die Behörden können unterdessen noch nicht bestätigen, ob es sich tatsächlich um Taliban-Kämpfer handelt. Denn viele Afghanen könnten sich nur als Taliban bezichtigt haben, um bessere Chancen auf Asyl zu haben. In Afghanistan droht Taliban-Kämpfern nämlich die Todesstrafe, was ein Abschiebehindernis ist.

In Deutschland verboten

Dass die Taliban-Bewegung auch in Deutschland als „ausländische Terrororganisation“ verboten ist, spielt dabei keine Rolle. Bereits im Dezember 2016 suchte selbst der ranghohe Taliban-Minister Abdul Rauf Mohammed in Deutschland um Asyl an. Zuvor erhielt er jahrelang Asyl in Schweden.

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