Kommentar von Patrick Lenart

Alternative Medien: Im Kampf gegen die Lückenpresse!

Wochenblick Sondermagazin
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Alternative Medien haben Hochkonjunktur. Während die etablierten Medien von Monat zu Monat schrumpfen, legen die neuen Konkurrenten immer mehr an Fahrt zu. Doch was ist ihre Aufgabe?

Von Patrick Lenart

Es gibt inzwischen ein breites Angebot von alternativen Medien mit unterschiedlichster Qualität. Manche, wie Unzensuriert , können es sogar mit Österreichs größten Tageszeitungen aufnehmen. Gemeinsam ist ihnen die Abgrenzung zu den etablierten Medien, die sich in einer schweren Krise befinden: Sie werden als Lügen- oder Lückenpresse wahrgenommen.

Lückenpresse

Warum das so ist, ist leicht erklärt: Angesichts der Fülle des Nachrichtenangebots müssen Medien eine Auswahl treffen; was wird veröffentlicht und was nicht. Ulrich Teuch spricht von drei Phänomenen, die dabei zu beobachten sind:

  • Nachrichten werden in ganz bestimmter Weise gewichtet.
  • Nachrichten werden gezielt unterdrückt.
  • Nachrichten werden in tendenziöser Weise bewertet.

Diese Phänomene verstärken sich gegenseitig und wenn sie auf bestimmte Themenfelder lange genug wirken, entsteht eine große journalistische Erzählung und Deutungsmuster:

„Manchmal wächst sich das zu Kampagnen aus oder auch zu regelrechter Propaganda. Mein entscheidender Punkt ist nun: Die beschriebenen Phänomene kommen nicht zufällig zustande, sondern sie sind strukturell verankert und interessengeleitet. Das ist auch der Grund für die wachsende Homogenisierung des Mainstreams. Die Nachrichtenauswahl und Kommentierung wird immer ähnlicher und ist bei bestimmten wichtigen Themen kaum noch zu unterscheiden.“

Was nicht in die herrschenden Narrative passt, wird schlicht nicht berichtet, wird verharmlost oder gar ins Gegenteil verkehrt.

„Lügenpresse“

Wegen des letzten Punkts haben sich die etablierten Medien auch das Schimpfwort „Lügenpresse“ eingehandelt. Ein Beispiel dafür ist, wenn die ultra-seriösen „Experten“ vom DÖW um eine politische Einschätzung befragt werden. Dabei müsste eigentlich jeder Journalist wissen, dass die Tätigkeit des DÖW straffrei als ein „Gemisch aus Lüge, Fälschung und Denunziation“ bezeichnet werden darf. Aus missliebigen Kritikern werden beim DÖW schnell „Rechtsextreme“, „Rassisten“, „Breivik-Jugend“ und „Neo-Nazis“. Alles unter dem Eindruck der „Wissenschaftlichkeit“ und passend zum Mediennarrativ von den „bösen Rechten“ und den „menschenfreundlichen Linken“.

Die etablierten Medien wälzen die Verantwortung ganz bewusst auf solche fragwürdigen Organisationen ab. Denn sie fragen ja „Experten“, keinesfalls würden sie selbst werten und damit gegen das Prinzip neutraler Berichterstattung verstoßen. Selbst wenn diese Experten offensichtliche Lügen verbreiten,  dass jeder Blinde mit Krückstock es sehen muss, wird fleißig von ihnen abgeschrieben.

Das ist aber nur ein Beispiel, wie zumindest grob fahrlässig die Unwahrheit verbreitet wird. Daneben gibt es viele weitere: Illegale Migranten werden pauschal als Flüchtlinge bezeichnet, obwohl dies erst am Ende eines Verfahrens feststeht und diese seit Jahren ergeben, dass es sich bei der Mehrheit eben nicht um Flüchtlinge handelt. Migrantenkriminalität wird zum täglichen „Einzelfall“, der Einwanderungskritiker wird zu einem „Ausländerfeind“ und wer die Islamisierung kritisiert, sei „islamophob“.

Große Erzählungen

Bekannt ist auch die Geschichte von der wachsenden Anzahl rechtsextremer Straftaten, der sich in weiterer Folge etwa Christian Kern (vergebens) bedient, um seine Wähler zu mobilisieren. Dass es sich dabei nur um Anzeigen rot-grüner Vernaderer handelt, wird kaum erwähnt. Dabei wären ausschließlich Verurteilungen oder zumindest Anklagen der Staatsanwaltschaft interessant. Wussten Sie beispielsweise, dass auch Hakenkreuze auf Norbert Hofers Plakaten 2016 als „rechtsextreme Straftaten“ gezählt werden?

Auf der anderen Seite wird über den Antifa-Extremismus nicht oder nur verharmlosend berichtet. Keine Zeile in den etablierten Medien, wenn sie Gasthäuser verwüsten, Gedenkstätten schänden, Fensterscheiben von Patrioten einschmeißen und Einbruchsversuche starten. Sie sind gewalttätig, planen Überfälle und sind sogar bereit, den Tod des Gegners in Kauf zu nehmen. Über Umwege werden sie sogar staatlich gefördert. Wenn überhaupt, dann wird nur im Stil von „Linke Aktivisten gegen Rechtsextreme“ berichtet. Drittes Reich noch einmal verhindert.

Das Narrativ der Medien sieht so aus: Intellektuelle und warmherzige Globalisten kämpfen gegen das Böse der Welt, während Patrioten von Hass zerfressen und wegen ihrer Dummheit von Populisten reingelegt, eben dieses Böse darstellen. Dass es sich in der Realität meist genau umgekehrt verhält, hat keinen Platz.

Weitere Beispiele gefällig? Der berühmt-berüchtigte „Einmann“ ohne Herkunft, der die täglichen Einzelfälle fabriziert. Die Abhängigkeit der „unabhängigen Medien“ von Förderungen der Regierung – noch nie gelesen? Die Sichtweise von Assad, Russland und China in geopolitischen Fragen oder im Syrienkrieg? All das und noch vieles mehr wird ihnen verschwiegen. Wer Böse und wer Gut ist, steht schon fest.

Die Aufgabe alternativer Medien

Aus dieser Feststellung ergibt sich die große Aufgabe alternativer Medien: Sie dürfen nicht versuchen, die etablierten Medien zu kopieren und nur die politische Stoßrichtung zu ändern, sondern müssen das einlösen, was die etablierten Medien nur versprechen: umfassende und objektive Berichterstattung. Dabei möchte ich betonen, dass „objektiv“ nicht mit „beliebig“ zu verwechseln ist: Beispielsweise ist Heimatliebe und der Erhalt der eigenen Identität eben nichts, was „kritisch zu betrachten“ wäre, sondern eine Selbstverständlichkeit. Dass man die zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit, die Entwicklung hin zum gläsernen Bürger und die Korruption hoher Beamter ablehnt, ebenso.

Alternative Medien müssen der Lückenpresse entgegenwirken, indem sie die herrschenden Narrative zerstören. Sie müssen aber auch die Multikultis und Globalisten in den Medienstuben entlarven. Und sie müssen die Lücke der Berichterstattung schließen: Extremismus, Zuwanderungskritik, Geopolitik und Korruption sind die Themen, wo die etablierten Medien durch ihre jahrzehntelange Berichterstattung und teilweise Betroffenheit jede Glaubwürdigkeit verloren haben.

 

Patrick Lenart ist Leiter der Identitären Bewegung Österreich, Philosoph, Aktivist und bloggt auf www.patrick-lenart.eu

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