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Die Buntheit, die sie meinen: Die Fachkräftemangel-Lüge

By SZERVÁC Attila (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Mit verschiedenen Narrativen – mit sinnstiftenden Erzählmotiven – wird versucht über Medien und Politik eine positive Stimmung für Masseneinwanderung in der Bevölkerung zu schaffen. Mit der Serie »Die Buntheit, die sie meinen« wird jede Woche eine dieser Lügen aufgegriffen und kritisch betrachtet. Heute: Die Fachkräftemangel-Lüge.

Ein Kommentar von Siegfried Waschnig

Viele Firmen klagen über den Mangel an Fachkräften. Experten gehen davon aus, dass es im Zuge der niedrigen Geburtenrate zu einer Verschärfung dieses Problems kommt. Seit Jahren ist das Problem bekannt und seit Jahr(zehnt)en wird in Europa darüber diskutiert.

Abgewirtschaftetes Bildungssystem

Dabei werden immer wieder Lösungen angedacht, wie sie beispielsweise Kanada und Australien praktizieren. Diese Ländern wählen aus allen einwanderungswilligen Menschen diejenigen aus, die auf dem Arbeitsmarkt dringend gebraucht und eingesetzt werden können. Geht man so vor, dann muss man zwangsläufig entscheiden, wen man ins Land lässt und wen nicht. Die Unerwünschten müssen abgewiesen werden, da sie – pragmatisch gedacht – nur eine Belastung für den Staatshaushalt darstellen.

Die Feigheit der Etablierten

Bei der momentan vorherrschenden Einstellung der Etablierten ist diese Entscheidung ein schwieriges und unpopuläres Unterfangen. Niemand möchte für »Selektion« die Verantwortung übernehmen. Niemand möchte die Realität der unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten der Menschen anerkennen. Niemand will sich als »Rechtsradikaler« verdächtig machen. »Selektion« würde bedeuten, dass doch nicht alle Menschen gleich sind. Wenn nun alle »Schutzsuchenden« die Grenze passieren, dann darf weiter in der ideologischen Blase gelebt werden.

»Flüchtlinge« die neuen »Fachkräfte«

Die Politik der offenen Grenzen schleust tausende Menschen ins Staatssystem. Darunter verbirgt sich die Hoffnung, dass sich das eine oder andere Talent unter den Zuwanderungsmassen findet und so irgendwie der Mangel an Fachkräften behoben werden kann. Hohe Vertreter der Wirtschaft rechneten zu Beginn der »Flüchtlingskrise« mit einer Zufuhr von einer Unmenge an brauchbaren Arbeitskräften, jubelten über die hereinströmenden Menschenmassen und wurden aber mittlerweile eines Besseren belehrt. Ihre hohen Erwartungen wurden enttäuscht. Alle DAX-Konzerne zusammen, hatten bis Ende 2016 nicht einmal 200 Migranten angestellt. Die meisten von ihnen sind auf Grund ihres Bildungsstandes einfach nicht dazu in er Lage, den hohen Ansprüchen einer hochtechnisierten Region gerecht zu werden. Jetzt sind wir nicht mit einer neuen Elite von zugewanderten Fachkräften gesegnet, sondern mit einer Flut von Analphabeten konfrontiert.

Blinder Glaube an ein totes System

Viele Zuwanderer können – auch in ihrer Muttersprache – nur eingeschränkt lesen und schreiben und nur die einfachsten Rechenaufgaben lösen. Auch wenn sie die deutsche Sprache gelernt haben, werden sie kaum dem Unterrichtsgeschehen folgen können. Ein paar Sprach- und Integrationskurse können die mentale Ausstattung der Analphabeten in einer kurzen Zeit nie auf das Niveau eines avancierten Industrielandes heben. Das muss man völlig wertfrei anerkennen und zugeben. Nur ein extrem langwieriger und aufwändiger Prozess der mit erheblichen Kosten verbunden ist, kann diese gravierende Lücken schließen. Experten rechnen mit zusätzlichen Staatsausgaben von 182 Milliarden Euro über 15 Jahren. Masseneinwanderung kostet viel Geld und wird auf Pump finanziert, in der blinden Hoffnung, dass irgendwie dann doch noch alles klappt.

Kriminalität und Staatsausgaben explodieren durch Zuwanderung

Geichzeitig erschwert die Zuwanderung von Analphabeten die Anwerbung von tatsächlich qualifizierten Fachkräften. Je mehr Unqualifizierte einwandern, desto mehr wird das Sozialsystem belastet und desto höher sind die steuerlichen Abgaben. Gleichzeitig wächst die Wut der Bevölkerung durch die zahlreichen kriminellen Übergriffe, die von ungebildeten Migranten ohne Hoffnung auf vernünftige Beschäftigung und ohne Perspektive verübt werden, auf Zuwanderer generell. Die Ablehnung gegenüber Einwanderung steigt. Das wiederum schreckt die benötigten qualifizierten Zuwanderer davon ab, sich hier in Europa sesshaft zu machen.

Ehrliche Debatte über Verschiedenheit der Menschen

Jahrzehntelanges Versagen etablierter Politik und deren menschenunwürdige Ideologie, hat Europa vor die bisher wahrscheinlich größte Herausforderung gestellt. Die Vielfalt der Talente und Fähigkeiten unserer Kinder werden ignoriert und »gleichgemacht«. Leistung ist verpönt, weil dadurch andere benachteiligt werden könnten. Geblieben ist ein Loch, indem verzweifelt nach Fachkräften gerungen wird und das jetzt mit Zuwanderung aus bildungsfernen Ländern geschlossen werden soll. Wieder einer der »etablierten Pläne«, der schon zu Beginn offenbart, dass er nicht aufgehen wird. Mit ein Grund warum ein egalitäres – gleichmacherisches – Weltbild nicht funktioniert und warum hier ein Umdenken eingesetzt hat.

Siegfried Waschnig ist Doktorand im Fach Philosophie, parlamentarischer Mitarbeiter, Vater von fünf Kindern. Er hält die Debatte über Kultur, Heimat und Zuwanderung nur auf Vernunftebene lösbar.

 

Literaturhinweis: Sieferle, Rolf Peter: Das Migrationsproblem. Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung. Waltrop/Berlin: Manuscriptum 2017.

 

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