Behörden-Versagen:

Mindestens 5.000 Asylwerber sind noch nicht erfasst

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Von Vito Manzari from Martina Franca (TA), Italy - Immigrati Lampedusa, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8976081

Die erkennungsdienstliche Erfassung von Asylwerbern ist in Deutschland noch nicht abgeschlossen. Das geht aus einem Dokument des Innenministeriums hervor.

Eine Antwort des Bundesinnenministeriums an zwei CDU-Abgeordneten im Bundestag, Michael Hennrich und Karin Maag, liefert die alarmierenden Hintergründe dazu. Das Dokument liegt den „Stuttgarter Nachrichten“ sowie der „Stuttgarter Zeitung“ vor.

„Derzeit laufen nach den uns vorliegenden Erkenntnissen Ermittlungen zum Bedarf an nachzuholender erkennungsdienstlicher Behandlung für rund 5.200 Personen mit einem Alter von über 13 Jahren aus abgeschlossenen schriftlichen Verfahren“,

heißt es in der entsprechenden Antwort des Ministeriums.

Erst sei Mai 2016 generelle erkennungsdienstliche Erfassung

Die beiden Politiker hatten sich erkundigt, ob durch Doppelidentitäten nach wie vor Sozialbetrug möglich sei und alle Asylwerber inzwischen mit Fingerabdruck erfasst worden seien. Zur erkennungsdienstlichen Erfassung sind die Behörden in allen Landes-Aufnahme-Einrichtungen erst seit Mai 2016 in der Lage.

Laut konservativen Schätzungen sollen in den vergangenen zwei Jahren rund 1,3 Millionen illegale Asylwerber in die Bundesrepublik eingereist sein. Andere Schätzung gehen von bis zu zwei Millionen illegalen Einwanderern aus.

Zahlreiche Islamisten unter Asylwerbern

Immer wieder kam es zu Fällen, in denen sich zuerst erkennungsdienstlich nicht erfasste oder unzureichend eingeschätzte Asylwerber als gefährliche Islamisten herausstellten. So war auch der LKW-Attentäter vom Dezember 2016 Asylwerber. Neueste Erkenntnisse haben nun zu Tage gefördert, dass sich unter den Asylwerbern auch tausende ehem. Taliban-Kämpfer befinden.

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