Überprüfung nach Affäre um Franco A.

Deutschland: Zahlreiche Fehler bei Asylverfahren

by JouWatch, via Flickr (CC BY-SA 2.0)

Die nach der Affäre um Franco A. gestarteten Überprüfungen von Asylverfahren ergaben in Deutschland zahlreiche Fehler bei der Bearbeitung von Asylanträgen. Die zuständige Behörde räumt die Fehlentscheidung ein.

In der Affäre um den unter Terrorverdacht stehenden rechtsextremen deutschen Oberleutnant Franco A. hat die angeordnete Überprüfung von Asylverfahren Medienberichten zufolge Bearbeitungsfehler ergeben. Wie die Zeitungen „Bild“ und „B.Z.“ (Mittwoch) ohne nähere Angaben von Quellen berichteten, fielen nach der Hälfte der geplanten 2.000 Überprüfungen in zehn bis 15 Prozent der Fälle Fehler auf.

Behörde räumt Fehlentscheidung ein

Das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) überprüft nach dem Auffliegen des als Flüchtling getarnten Bundeswehrsoldaten 2.000 bereits abgeschlossene Asylverfahren. Das Bundesamt hatte dem rechtsextremen Oberleutnant nach seiner Anhörung im November 2016 einen sogenannten subsidiären, also eingeschränkten Flüchtlingsschutz, gewährt. Es räumte eine Fehlentscheidung ein.

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