2204 Stimmen zu wenig

Ermittlungen eingeleitet: Wahlfälschung in NRW

Wochenblick Sondermagazin
Awaya Legends - Kommunalwahl NRW 2009 Kreis Unna/Lünen (CC BY-SA 2.0)

Während der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen konnten in 50 Stimmbezirken „Unregelmäßigkeiten“ festgestellt werden, die zu Lasten der AfD gehen. Die Polizei hat nun Ermittlungen eingeleitet.

Wie focus berichtet, musste das Wahlergebnis der Zweitstimmen für die AfD um 2204 Stimmen erhöht werden. Das veröffentlichte der Landeswahlausschuss bereits am Mittwoch.

Sitze bleiben gleich

Die AfD erreichte offiziell 7,4 Prozent der 626.756 Stimmen. Für einen zusätzlichen Sitz im Landtag wären 9800 Stimmen notwendig gewesen. Die „Ungereimtheiten“ wurden in 50 der 15.000 Stimmbezirke aufgedeckt.

Polizei ermittelt

„Einige Fehler erwecken den Eindruck, nicht ausnahmslos zufällig geschehen zu sein“, äußerte sich Markus Tiedtke im Ausschuss des Landtages. In Mönchengladbach hat die Polizei nun in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen Wahlfälschung eingeleitet. Bei der Überprüfung habe sich ein Verdacht ergeben: Es wurden alle 37 Zweitstimmen für die AfD für ungültig erklärt. Nun wurden alle davon zu gültigen Stimmen erklärt.

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