Er beleidigte die neue ÖVP-Generalsekretärin

Nach Sexismus-Vorwürfen: SPÖ-Politiker darf bleiben

Wochenblick Sondermagazin
von Hannes Sallmutter (Hannes Sallmutter (FOTOREPORT.at)) [GFDL, CC BY-SA 3.0 oder CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Der SPÖ-Bezirkspolitiker Götz Schrage wurde nach einer Beleidigung aufgefordert, sein Mandat zurückzulegen. Doch nun steht fest: Er wird nicht aus der SPÖ ausgeschlossen.

Als „sexistisch und nicht hinnehmbar“ bezeichnete SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar das Posting von Götz Schrage über die neue ÖVP-Generalsekretärin Elisabeth Köstinger. Sie selbst betont, wie ihre Partei, immer wieder das Engagement gegen „Hasskultur und Sexismus“.

Doch anscheinend gilt dies nicht, wenn es sich um Personen handelt, die während der Asylkrise zu zweifelhaftem Ruhm gelangten. Schrage gilt nämlich zu besonders eifriger Verfechter der Willkommenskultur und machte sich einen Namen als „Flüchtlingsphotograph„.

SPÖ ist unglaubwürdig

Bezirksparteivorsitzende Andrea Kuntzl erwartete zunächst den Rücktritt von Götz Schrage. Doch dieser weigerte sich, selbst zurückzutreten. Es blieb bei einer Entschuldigung.Jetzt ist klar: Er behält seinen Posten als Bezirksrat in Neubau und wird auch nicht aus der SPÖ ausgeschlossen.

Es gab lediglich eine Verwarnung und eine „zweite Chance“. Kuntzls Begründung: „Es ist eine Entscheidung mit Augenmaß, die wir uns nicht leicht gemacht haben, unsere Haltung bleibt klar“.

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