Ministerium prüft Berichte:

IS-Anführer al-Baghdadi möglicherweise bei russischem Luftangriff getötet

Bildquelle: APA

Der Anführer der IS-Terrormiliz, der als Abu Bakr al-Baghdadi bekannt ist, könnte nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums getötet worden sein.

Das Ministerium prüfe Berichte, wonach er bei einem russischen Luftangriff in der Nähe der syrischen Stadt Raqqa Ende Mai ums Leben gekommen sein könnte, meldete die Agentur TASS am Freitag in Moskau.

Treffen des „IS-Militärrats“ angegriffen

Laut Bericht von „Russia Today“, das sich auf Angaben des russischen Verteidigungsministerium beruft, habe man beim Luftangriff ein Treffen des „IS-Militärrats“ südlich von Rakka beschossen. Dabei sollen nach bisher unbestätigten Angaben neben al-Baghdadi weitere Anführer und etwa 330 Kämpfer der IS-Terrormiliz getötet worden sein, heißt es im „RT“-Bericht weiter.

Der IS-Anführer hatte 2014 das „Kalifat“ des „Islamischen Staats“ ausgerufen. In der Vergangenheit gab es öfter Meldungen, wonach der IS-Chef getötet worden sei. Bestätigt werden konnten solche Meldungen jedoch nie. Wo genau sich al-Baghdadi aufhält, war bislang unbekannt.

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