Was etablierte Medien verschweigen

Wirtschaftsexperte: Wie Migration der Wirtschaft schadet (Teil 1)

Bildkomposition: Info-DIREKT; Foto: Von Matt-80 - Eigenes Werk, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=203588

Abgesehen von Kriminalitätsstatistiken stellt man sich oft eine Frage: Wieviel bringen Migranten der Wirtschaft? Geht es überhaupt noch ohne Migranten? Geht es nach den etablierten Medien, ist eine Existenz ohne Migranten praktisch nicht mehr möglich. Doch nicht nur Sozialhilfe, sondern auch auch der Kapitalabfluss führen zu einer Horror-Bilanz für Europa.

Analyse von Philipp Vierer

Dass „Migranten“ an sich de facto Sozialhilfe-Nettoempfänger sind, leugnet kaum mehr jemand. Dagegen wird oft argumentiert, dass man Migranten aus zwei Gründen braucht: der demographischen Landschaft wegen und um Jobs auszuführen, die der durchschnittliche Inländer einfach nicht mehr annimmt.

Während es zweifellos positive Auswirkungen regulierter Migration gibt, ist das typische Klischee vom ökonomisch unbedingt benötigten Migranten sicherlich Unsinn. In diesem Artikel möchte ich jedoch etwas anderes behandeln. Etwas, das eigenartigerweise nirgends erwähnt wird oder höchstens mit der höchst irreführenden Aussage: Migranten leisten die bessere Entwicklungshilfe. Aber was heisst das genau?

Verständlicher Kapitalabfluss…

Gemeint ist der Kapitalabfluss, der durch Migranten verschuldet wird. Migranten schicken jährlich Geld nach hause. An sich lobenswert und verständlich, denn Jeder möchte Familie und Freunde unterstützen, denen es schlechter geht. Jedoch ist das für europäische Ökonomien langfristig problematisch.

Akute Symptome lassen sich schwer messen oder nachweisen, makroökonomisch wird diese Tatsache früher oder später aber ein Problem werden. Laut der Weltbank haben weltweit Migranten in den vergangenen Jahren ca 600 Mrd. Dollar* in ihre Heimatländer überwiesen. Alleine in den letzten zehn Jahren hat sich die Summe etwa verdoppelt – egal, ob das Geld vom Arbeitgeber oder vom Sozialamt kommt, ein guter Teil dessen wird in die Heimat geschickt.

…mit negativen Folgen

Was bedeutet das für Europa, welches ohnehin unter schwacher Nachfrage leidet? Während Europas führende Politiker jeglichen Couleurs sich weigern, die Kaufkraft und damit die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen durch dringend notwendige Reformen und Steuersenkungen zu steigern, scheint es ihnen nichts auszumachen, dass jährlich hunderte Milliarden Dollar, die hier in Europa bitter nötig wären, in Entwicklungsländer abfliessen.

Würde man dieses Geld in Europa verkonsumieren, sprich Waren und Dienstleistungen hier nachfragen, wäre die Arbeitslosigkeit vermutlich geringer. Der Spitzenreiter bei den Abflüssen war wenig überraschend die USA und auch Deutschland ist vorne dabei. Bei vielen Empfängervolkswirtschaften machen diese Zuflüsse bereits mehrere Prozent des BIP aus: Indien 3,3% , Mexiko 2,3%, Nigeria 4,4%, Pakistan 7,2%, Bangladesch 7,9%.

Die totale Horror-Rechnung

Der Prozess des durch Migranten verursachten Kapitalabflusses ist klarerweise schwer zu beeinflussen und per se auch nicht zu verurteilen. Alleine die Tatsache und die Entwicklung ist aber problematisch, denn in Hinkunft könnte es eher mehr als weniger Migranten geben. Der unerfreuliche und langfristig auch gefährliche Trend wird sich also fortsetzen. Das scheint Politiker aber keineswegs zu stören.

Dabei könnte man eigentlich denken, dass es nicht primäre Aufgabe der westlichen Politiker wäre, Familien in Afrika oder Arabien auf Kosten der eigenen Bevölkerung zu unterstützen. Wenn man beide Trends zusammenrechnet, ergibt sich eine totale Horrorrechnung – nicht nur, dass Migranten inklusive allen Sekundäreffekten den Staat an sich mehr kosten, als sie erwirtschaften, das Geld, welches an sie fließt, wird nicht einmal im Westen verkonsumiert.

*Zahlen für 2016 können durch den starken Dollar verzerrt sein. Die inoffiziellen Zahlen dürften deutlich höher sein, da zB. geschmuggeltes Bargeld etc. nicht in der Statistik aufscheint.

 


Philipp Vierer ist ein professioneller Fondsmanager und Immobilieninvestor aus Österreich.

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