Durch Anhebung der Qualitätskriterien sollen Förderungen wegfallen

„Ankündigungsminister“ Kurz wünscht sich Schließung von Islam-Kindergärten



By Dragan Tatic [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Im Zuge der „Kurier“-Gespräch im Wiener Raiffeisen-Forum wünschte sich Sebastian Kurz die Schließung der umstrittenen „Islam-Kindergärten“. 

Im Februar 2016 erschien eine vom Integrationsministerium finanzierte Studie, die zu dem Schluss kam, dass die islamischen Kindergärten in Wien von „intellektuellen Salafisten und politischen Islamisten“ dominiert werden würden. In den Kindergärten ginge es darum, Kinder zu „entmündigen und mit veralteter Pädagogik“ einschüchtern zu wollen.

Kurz wünscht sich Schließung

Im Zuge des „Kurier“-Gespräches wünscht sich der in den sozialen Medien bereits als „Ankündigungsminister“ verspottete Sebastian Kurz nun die Schließung dieser umstrittenen Islamkindergärten. Diese würden „sprachlich und kulturell abgeschottet von der Mehrheitsgesellschaft“ agieren. Außerdem müsse der Steuerzahler dafür aufkommen. „Es braucht sie nicht. Es soll keine islamischen Kindergärten geben“, betonte Kurz auf Nachfrage.

Keine konkreten Schritte gesetzt

Gelingen soll dies durch die Anhebung der Qualitätskriterien (z.B. Deutschkenntnisse), wodurch viele Kindergärten nicht mehr förderungswürdig wären und zusperren müssten. „Das ist der leichteste rechtliche Weg“, erklärt Kurz. Fraglich bleibt, warum er als langjähriger Integrationsminister dahingehend noch keine Schritte gesetzt hat.

 

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