Rassistisch anmutende Wortmeldung der IGGiÖ

Muslime: Ohne Islam-Kindergärten entsteht Bildungsnachteil

Sebastian Kurz beim Fastenbrechen mit der IGGiÖ; Foto: Flickr; Außenministerium - Fastenbrechen mit IGGiö (CC BY 2.0)

Wie am 21. Juni von der österreichischen Presseagentur APA berichtet wurde, ließ die Sprecherin der IGGiÖ, der größten islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, mit einer rassistisch anmutenden Wortmeldung aufhorchen. So werden nach Meinung von Sevgi Kircil islamische Kindergartenkinder in ihrem Bildungsverlauf benachteiligt, wenn sie in nicht-konfessionellen Einrichtungen unterrichtet werden.

Ein Kommentar von Florian Machl

Man stelle sich vor, ein Österreicher würde sich öffentlich dahingehend äußern, dass er Bildungsnachteile für seine Kinder befürchte, wenn diese gemeinsam mit Muslimen in einen Kindergarten gehen. Die etablierte Presse wäre tagelang außer Rand und Band, Klagedrohungen würden körbeweise eingehen, möglicherweise würde sogar der Verfassungsschutz ermitteln.

Positive Auswirkungen

Kennern der Materie ist klar, dass eigentlich das genaue Gegenteil der Fall wäre: Es würde Muslimen mehr als gut tun, schon in den ersten Bildungs- und Erziehungseinrichtungen mit möglichst vielen Menschen aus anderen Glaubensrichtungen zusammenzukommen. Einerseits kann man so vermitteln, dass Ungläubige keineswegs so minderwertig und schlecht wären, wie kolportierterweise in vielen Moscheen gepredigt wird. Andererseits sind Kinder oft vorurteilsfreier als Erwachsene und knüpfen Freundschaften.

Es gibt europaweit Untersuchungen, die belegen, dass Muslime selbst in der zweiten oder dritten Generation in der Bildung und am Arbeitsmarkt hinterherhinken. Sowohl Nordafrikaner als auch Türken, Pakistani oder Bangladeschi – überall bilden Muslime in Europa das Schlusslicht in diesen Bereichen. Neutrale Experten sehen die Abschottung der Muslime und ihre Parallelgesellschaft als Hauptgrund für diese Entwicklung. 

Koran oft einziges Buch im muslimischen Haushalt

Wie jüngst unter der Hand bekannt wurde, erleben österreichische Pädagogen im urbanen Raum immer wieder interessante Überraschungen, wenn sie im Volkschulalter die Aufgabe stellen: „Bringt doch bitte ein Buch von zuhause mit in den Unterricht.“ Da soll es speziell in Wien Klassen geben, wo 50 Prozent der Schüler den Koran mitbringen, weil es das einzige Buch ist, das im elterlichen Haushalt vorhanden wäre.

Dies umschreibt den Bildungshunger der muslimischen Parallelgesellschaft sehr gut, die speziell in Wien ab dem Islam-Kindergarten durch extremistische salafistische Einflüsse geprägt ist. Dass speziell aus diesem Kulturkreis nun geäußert wird, dass die Erziehung ihrer Kindergartenkinder gemeinsam mit Menschen anderer Konfessionen oder gar Konfessionslosen ihre Bildung benachteiligen würde, ist an Dreistigkeit und Realitätsferne kaum zu überbieten. Diese Äußerung wurde im ORF-Sender Ö1 im Mittagsjournal gesendet. Müßig zu erwähnen, dass dort keinem Redakteur in den Sinn kam, hier einmal nachzufragen, wie dieser skandalöse Satz eigentlich zu verstehen wäre.

 

Quellen:

OÖ Nachrichten: Wenn Muslime in Hochzeiten aber nicht in Bildung investieren

Handelsblatt: Islamwissenschaftler: Dritte Generation ist anfällig für Extremismus

DerStandard: Studienautor: Salafisten und Islamisten dominieren Wiener Kindergartenszene

Welt: Der Islam hat zivilisatorisch vollkommen versagt

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