Terrorverdacht in Spanien:

Gefährlicher IS-Sympathisant in Madrid festgenommen



By VOA [Public domain], via Wikimedia Commons

Wie „Der Standard“ berichtet, wurden in Madrid ein 32-jähriger Marrokaner und seine zwei Mitbewohner festgenommen. Der 32-jährige wurde von den Behörden als „extrem gefährlich“ eingestuft und befinde sich in „einem fortgeschrittenen Stadium der Radikalisierung“. In der Wohnung der Islamisten wurde Propagandamaterial des IS gefunden.

Der Hauptverdächtige hat seinen Wohnsitz in Madrid und sei zudem fest in die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) eingebunden.

Propagandamaterial sichergestellt

Der 32-Jährige wohnte mit den beiden anderen Verdächtigen zusammen und hat möglicherweise versucht, sie für terroristische Anschläge zu rekrutieren. In der Wohngemeinschaft wurde außerdem Propagandamaterial des Islamischen Staates gefunden. So habe man eine „Anleitung für Selbstmordattentäter“ und ein „Handbuch für den elektronischen Jihad“ sichergestellt.

„Extrem gefährlich“

Das spanische Innenministerium stufte den mutmaßlichen Islamisten als „extrem gefährlich“ ein und verlautbarte: „Er stellte eine klare Bedrohung für die Sicherheit unseres Landes dar.“ In Bezug auf das Stadium seiner Radikalisierung sei er mit den Terroristen vergleichbar, die in Großbritannien und in Frankreich Anschläge verübt hatten.

2015 haben die spanischen Behörden die Anti-Terror-Alarmstufe erhöht. 2016 wurden in Spanien 69 mutmaßliche Islamisten in Gewahrsam genommen. Seit Anfang 2017 sind es bereits 35 weitere Personen.

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