von Julian Wagner

Jetzt kommt schon wieder dieser Haselsteiner daher!



Foto: Wikimedia Commons, Manfred Werner - Tsui, (CC BY-SA 3.0)

Wenn mich etwas aufregt, dann ist das ein industrieller Scheinliberaler, der Interesse für die österreichische Politik heuchelt, weil seine Umsätze primär durch Staatsaufträge erwirtschaftet werden.

von Julian Wagner

Er war das Letzte, was Österreich noch gefehlt hat: Der industrielle PULS4-Investor, der seinen ganzen Reichtum mit Staatsaufträgen aufgebaut hat, Seite an Seite mit Brigitte „Die EU schenkt dir einen Tausender“ Ederer, die dem wählenden Bürger erklären wollen, wie schlecht die FPÖ nicht ist. Selbst die dicken Posten besetzen, Sozialismus propagieren und ihn vom tatsächlich arbeitenden Mittelstand bezahlen lassen. So mögen wir das, nicht wahr?

„Nein zum ÖXIT“ – Was für ein Schwachsinn!

Und schon im Bundespräsidentschaftswahlkampf verzapfte der braungebrannte Bauunternehmer endlos Schwachsinn: „Nein zum ÖXIT“ hieß die damalige Kampagne, suggerierend, ein Bundespräsident Hofer hätte irgendwelche Kompetenzen, die einen Ausstieg Österreichs aus der EU ermöglichen würden.

Und wer hofiert den edlen Anti-FPÖ-Ritter, der sich das verschobene Steuergeld in Form von dicken Staatsaufträgen sichert? Die sich liberal schimpfenden, Staatsabbau heuchelnden Pinken: Die NEOS! Nur so am Rande: Sich selbst freiwillig einem Verwaltungskonstrukt mit beispiellosem Beamten-Versorgungsapparat zu unterwerfen, ist nicht liberal. Es ist genau das Gegenteil davon.

NEOS sind nicht liberal

Um die NEOS ist es ja fast schon schade, doch meine anfangs leicht gehegte Sympathie für die pinke „ÖVP-light“ verflog schnell. Allein die Tatsache, dass ein NEOS-naher Mann problemlos mit einem Haufen roter Sozis packeln kann, beweist: Das ist nie und nimmer eine liberale Partei.

Wer ist beim Anti-Alles-Komitee denn so dabei? Der frühere SPÖ-Bundesgeschäftsführer Andreas Rudas, Ex-SPÖ-Minister Rudolf Scholten, PR-Berater Rudolf Kobza und – man verzeihe mir einen lauten Lacher –  Kanzlergattin Eveline Steinberger-Kern. Unter den Erstunterzeichnern war sogar eine langjährige Grünpolitikerin und jetzige ORF-Stiftungsrätin: Marie Ringler.

Noch Fragen?

Schiss vor Schwarz-Blau

Wir wissen alle, warum das gerade jetzt passiert. Sie haben Schiss. Schiss davor, dass man wie jeder andere durch messbare Leistung nach oben kommt und nicht, weil man die richtigen Leute auf den richtigen politischen Posten kennt, die einem die Aufträge zuschanzen.

Hans Peter, hör mir zu: Man ist nicht liberal, wenn man seine Umsätze primär aus Staatsaufträgen erwirtschaftet und sein ganzes Verhalten danach ausrichtet. Das ist das Gegenteil von liberal. Wenn ich mich dem System in Form von hochrangigen Sozialdemokraten anbiedere, bin ich nicht liberal. Punkt.

Schande über die Pinken, die ihm eine Bühne bieten und ihn hofieren!

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