Neue Anti-FPÖ-Plattform:

Kerns Familie unterstützt Haselsteiner im Kampf gegen FPÖ

By Manfred Werner - Tsui (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Zu den Unterstützern der neuen Anti-FPÖ-Plattform des Industriellen Hans Peter Haselsteiner zählen auch die Ehefrau und der Sohn von Bundeskanzler Christian Kern. Dieser Umstand gibt der FPÖ Anlass zu Spekulation über die Ernsthaftigkeit des SPÖ-Kriterienkatalogs für künftige Koalitionen.

Zuletzt war die SPÖ unter Kern von der kategorischen Ablehung einer Koalition mit der FPÖ abgerückt. Es wurde extra ein Kriterienkatalog für künftige Koalitionspartner entworfen. Die Gründung der neuen Anti-FPÖ-Plattform des Industriellen Hans Peter Haselsteiner lässt die Freiheitlichen allerdings an der Ernsthaftigkeit des SPÖ-Kriterienkatalogs zweifeln.

Plattform mit massiver Unterstützung aus SPÖ-Kreisen

„Weil’s um was geht“, so der Name der neuen Anti-FPÖ-Plattformm, wird nämlich maßgeblich von SPÖ-nahen Personen getragen. Neben der früheren SPÖ-Staatssektretärin und Siemens-Managerin Brigitte Ederer war laut „Profil“ unter anderem auch der SPÖ-nahe Wiener Anwalt Gabriel Lansky an der Gründung beteiltigt.

Familie Kern auf Unterstützerliste

Teil der Erstunterstützer war auch Eveline Steinberger-Kern, die Ehefrau des Bundeskanzlers Christian Kern. Und auch sein Sohn Niko unterstützt die Initiative im Kampf gegen die Freiheitlichen. Wie „Unzensuriert“ berichtet, findet sich auf der Unterstützerliste auch die Gattin von Kerns neuem Spindoktor Stefan Sengl.

Kickl:  Profiteure des rot-schwarzen Systems wollen Einfluss nicht verlieren

„Mit Erstaunen stelle ich fest, dass sich zu den üblichen Verdächtigen im neuesten Klub der alten FPÖ-Hasser auch die Kanzlergattin Eveline Steinberger-Kern gesellt hat“, kommentierte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl die neue Anti-FPÖ-Plattform.

Für Kickl stelle sich die Frage, wie ernst der aktuelle SPÖ-Kriterienkatalog für künftige Koalitionen gemeint sei, wenn sogar die Frau des Parteivorsitzenden ungeachtet aller Kriterien auf fortgesetzte Ausgrenzung setze. „Oder aber die SPÖ-Kreise, die sich eine Niederlage Kerns wünschen, um wieder zur Fundamental-Ausgrenzung der FPÖ zurückkehren zu können, reichen bereits bis in Kerns Familie“, so Kickl.

Bei der Plattform stehe nicht das Wohl der Österreicher im Vordergrund, sondern „die Angst, dass die Profiteure des erstarrten rot-schwarzen Polit-Systems ihren Einfluss verlieren könnten“, so der FPÖ-Generalsekretär abschließend.

 

 

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