Ausschreitungen in Hamburg

Wenn linksextreme Journalisten Öl ins Feuer gießen

Wochenblick Sondermagazin
Bild: Youtube-Screenshot; leftvision clips - Christoph Frölich alias Sören Kohlhuber

Anhand der Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg konnte man gut erkennen, wie die gewaltbereite linke Szene mit ihren Kollegen in den Redaktionsstuben der großen Zeitungen vernetzt ist. Manche Aktivisten nehmen dabei eine besondere Scharnierfunktion in diesem Gefüge ein.

Dazu gehören beispielsweise Journalisten wie Christoph Frölich aus Berlin-Lichtenberg. Unter dem Pseudonym „Sören Kohlhuber“ gibt er sich als „freier Journalist“ und schreibt für die „Potsdamer Neueste Nachrichten“, den „Tagesspiegel“, „Neues Deutschland“ und den „Zeit Online“-Blog „Störungsmelder“. Als „freier Fotograf“ ist er zudem für die „Junge Welt“, der „Morgenpost“ und der „TAZ“ tätig.

„Jeder Stein heute hat seine Berechtigung!“

In einem Video aus dem vergangenen Jahr, kommt der „Journalist und Fotograf“ neben einer vermummten Antifa-Aktivistin zu Wort und erklärt, warum die Linken keinen Bock mehr auf sogenannte „Latschdemos“ haben.

Im Interview beklagt er, dass durch das derzeitige passive Demoverhalten der Linken, der militante Widerstand verlernt werde. Er stellt sich die Frage, ob es in Zukunft statt großer Blockaden nicht sinnvoller sei, mit anderen Aktionen die Innenstadt lahmzulegen. Auf was das hinausläuft, haben die Bilder vom vergangenen Wochenende in Hamburg unmissverständlich gezeigt.

Während der Demonstrationen am vergangenen Wochenende feierte er die Ausschreitungen auf Twitter und schrieb: „Jede Flasche, jeder Stein hat heute seine Berechtigung!“

Antifa-Journalist bei FM4

Auch in Österreich finden wir solche „Journalisten“ mit Scharnierfunktion. Ein Kollege von Christoph Frölich ist z.B. der bekennende Antifaschist Michael Bonvalot. Auch er übt seine Tätigkeit als sogenannter „freier Journalist“ aus. Neben FM4 – dem Jugendsender des ORF – schreibt er ebenfalls für den „Störungsmelder“-Blog der Zeit.

Auch er schien sichtlich Spaß an den Entwicklungen in Hamburg zu haben und informierte seine Gefolgschaft auf Twitter zu einer Supermarktplünderung mit folgenden Worten: „Rewe am Schulterblatt wurde von DemonstrantInnen geöffnet. Lebensmittel werden verteilt.“

Verharmlosung und Rechtfertigung von Gewalt

Der „Störungsmelder“-Blog hat nun aufgrund des Verhaltens der beiden Mitarbeiter währenddessen erste Konsequenzen gezogen und gestern bekannt gegeben, dass sich die Redaktion von den beiden Mitarbeitern trennen wird: „Die Verharmlosung oder Rechtfertigung von Gewalt ist nicht mit einer Mitarbeit beim Störungsmelder vereinbar. Wir werden daher mit beiden Autoren in Zukunft nicht mehr zusammenarbeiten.“

Auch die „Potsdamer Neueste Nachrichten“ distanziert sich klar von ihrem ehemaligen Mitarbeiter Christoph Frölich. „Wie für „Zeit Online“ ist auch für die Potsdamer Neuesten Nachrichten die Verharmlosung oder Rechtfertigung von Gewalt nicht mit einer Mitarbeit vereinbar.“

Wie reagiert der ORF?

Mal sehen, wie sich die anderen großen Medien wie beispielsweise der ORF nach den „Eskapaden“ ihrer beiden Kollegen am vergangenen Wochenende zu ihnen positionieren werden.

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