Rede im Parlament

„Größte Gefahr“: Kickl warnt vor Neuauflage von Rot-Schwarz



Bild: flickr; Entdecken Erstellen Hochladen Anmelden Registrieren Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres - 71. UN Generalversammlung [CC BY 2.0]

Die Debatte um die Neuwahl am 15. Oktober nutzte FPÖ-Generalsektretär Herbert Kickl für eine scharfe Abrechnung mit der rot-schwarzen Koalition.

FPÖ-Generalsektretär Kickl warf in seiner Parlamentsrede am Donnerstag SPÖ und ÖVP vor, „katastrophale Fehlentscheidungen“ getroffen und Chancen verpasst zu haben. Die rot-schwarze Koalition nannte er eine „Karikatur einer Bundesregierung“, die die Probleme in diesem Land nicht lösen könne. Auf diesem Grund solle sich die Bundesregierung „auf Nimmerwiedersehen“ verabschieden.

Kern blieb Lösungen schuldig

Kickl warf Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) vor, er wolle weitermachen wie bisher. „Er ist der Lieferant, aber nicht für Pizza, sondern für Lösungen. Dafür hat er zu sorgen, das hat er zu liefern und das ist er bis zum heutigen Tag im wesentlichen schuldig geblieben“, so Kickl.  Und auch für den neuen ÖVP-Obmann Sebastian Kurz hatte der FPÖ-Generalsekretär nur Spott übrig. Er bezeichnete ihn höhnisch als „Anführer der Buberlpartie 2.0“.

Zuwanderungsmaschinerie und keine Reformen

Die Regierung habe bisher eine „Zuwanderungsmaschinerie“ betrieben und blieb laut Kickl Reformen schuldig. ÖVP und SPÖ betreiben nur „Schönrederei“, ist sich der FPÖ-Generelsektetär sicher. Deshalb brauche es eine starke FPÖ, damit Rot-Schwarz ihre Ankündigungen auch umsetzt, betonte er in seiner Rede.

Größte Gefahr für Österreich

„Sie sind Rückfallstäter. Die Gefahr, dass das, was Sie hier ankündigen, den Tag der Wahl nicht überlebt, diese Gefahr riesengroß.“ Deshalb müsse man die Regierung an die „Kandare nehmen“.

Die gefährlichste Drohung für dieses Land sei, dass „wir nach dieser Wahl wieder mit Rot-Schwarz oder Schwarz-Rot munter werden“. Daran werde „in den Hinterzimmern dieser Republik gearbeitet“. Die einzige Möglichkeit, dies zu verhindern, sieht Kickl naturgemäßig in einer starken FPÖ.

„Die Themen haben wir Ihnen schon gesagt, als nächstes zeigen wir Ihnen, wie man zugunsten der Österreicherinnen und Österreicher regiert“, so Kickl abschließend.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInShare on VKShare on TumblrEmail this to someone