Um von dort nach Europa zu gelangen

Asylkrise: Immer mehr afrikanische Migranten kommen nach Libyen

Bildquelle: APA

Immer mehr afrikanische Migranten kommen nach Libyen und lassen sich dabei von den instabilen Verhältnissen des Landes nicht schrecken.

In einem Bericht des Gemeinsamen Analyse- und Strategiezentrums illegale Migration (Gasim) heißt es nach Informationen der „Welt am Sonntag“, dass der „Migrationsstrom“ durch Libyen nicht abreiße. Die meisten Flüchtlinge wollen derart nach Europa gelangen.

Ausbeutung durch Schlepper

Dabei seien die „prekären Zustände“ dort den Migranten bereits vor Beginn ihrer Reise bekannt. Dem Bericht zufolge werden vor allem Menschen aus Ostafrika auf ihrem Weg nach Europa in libyschen Lagern von Schleusern ausgebeutet, analysierten die Experten aus dem Gasim, einem Zusammenschluss verschiedener Sicherheitsbehörden.

Prekäre Lage in libyschen Asylzentren

Anfang des Jahres hatte die deutsche Zeitung berichtet, dass deutsche Diplomaten die Zustände in bestimmten libyschen Asylzentren intern als „KZ-ähnlich“ beschreiben. Dort würden „allerschwerste, systematische Menschenrechtsverletzungen“ begangen. „Exekutionen nicht zahlungsfähiger Migranten, Folter, Vergewaltigungen, Erpressungen sowie Aussetzungen in der Wüste sind dort an der Tagesordnung“, hieß es damals in dem Bericht.

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Willi Marcon

Wir müssen endlich LKWs und Flugzeuge in den Niger schicken um die Goldbringer schon dort zu retten!

DEXIT! MEXIT!

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