Nach G-20 Protesten:

Umfrage: Deutsche fordern härteres Vorgehen gegen extremistische Antifa

Schwarzer Block bei G-20-Protesten, by JouWatch, via Flickr (CC BY-SA 2.0)

Nach den G-20 Protesten spricht sich nun eine Mehrzahl der Deutschen gegen die extremistische Antifa aus. Ein Erstarken der Szene ist im Gange.

Eine von der „Jungen Freiheit“ in Auftrag gegebene, repräsentative Umfrage, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstituts INSA, zeigt auf, dass sich die Mehrheit der Deutschen gegen die von Antifa-Extremisten ausgehende Gewalt ausspricht. 51 Prozent der Befragten sprachen sich beispielsweise dafür aus, dass der extremistische Szenetreff „Rote Flora“ geräumt werden solle. 24 Prozent waren unentschieden, 16 Prozent lehnten dies ab. Lediglich Wähler der „Linken“ stimmten zu einer relativen Mehrheit vom 42 Prozent gegen eine Schließung. Besonders die Wähler der AFD mit 75 Prozent, aber auch Wähler der Union mit 69 Prozent und Wähler der FDP mit 71 Prozent waren für eine Schließung der „Roten Flora“.

Antifa-Gewalt von Politik vernachlässigt

Nur 15 Prozent der Befragten stimmten nicht mit der Aussage über ein, das „linksextremistische Gewalt“ von der Politik vernachlässigt wurde. Sechs von zehn Befragten bejahen dies. Hier finden sich die meisten Befürworter bei der FDP mit 84 Prozent, bei der AFD mit 83 Prozent und bei der Union mit 77 Prozent. Auch Wähler der Grünen mit 56 und der SPD mit 64 Prozenten waren der Meinung, das die Politik hier zu wenig Aufwand betreibt. 75 Prozent der Befragten sprachen sich generell dafür aus, Extremismus von beiden Seiten genau gleich stark von Behörden beobachten zu lassen, nur sieben Prozent stimmten dem nicht zu.

Extremistische Szene erstarkt

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, zeigt den Ernst der Situation auf: Die „sehr stark linksextremistische Szene“ umfasst laut den Angaben des Verfassungsschutzes „28.000 Personen, davon 8.500 gewaltorientierte Extremisten“, die Zahl sei steigend. Weiters seien Personen aus diesem Milieu auch eher dazu bereit, Gewalt gegen die Polizei und den politischen Gegner anzuwenden.

 

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