Neues "Expertenurteil" soll uns Einwanderung schmackhaft machen

Neanderthaler-„Expertin“ meint, wir seien alle Afrikaner

Alle Afrikaner?
Bild: Frank Vincentz (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

„Wir sind alle Afrikaner“ tönt die angebliche „Expertin“ Frau Auffermann mutig in den stummen Chor der Ungläubigen. Es muss ja bitteschön ein legitimer und von wissenschaftlichem Anspruch nur so strotzender Vergleich sein dürfen, zu behaupten wir wären vor tausenden Jahren aus Afrika eingewandert. Schon vergleichbar mit dem Ansturm von tausenden Afrikanern, die binnen kürzester Zeit eine andere Kultur fluten, oder?  

Ein Gastkommentar von Verena Rosenkranz

Angesicht der immer brenzliger werdenden Lage in Mitteleuropa kommt das mitten in der Sommerpause gut platzierte „Expertenurteil“ von der stellvertretenden Leiterin des Neanderthal-Museums in Mettmann genau richtig. Die Elite des Landes kann nämlich längst nicht mehr auf tatsächlich namhafte Wissenschaftler zurückgreifen und darum zaubert stellvertretend für die vielen Tagträumer nun die Kronen Zeitung den siebten Zwerg von Links aus dem Hut. Und zwar eine von vermutlich zwei Angestellten einer mittelkleinen Provinzausstellung in Deutschland. Bärbel Auffermann nennt sie die „Krone“.

„Zwei Millionen Jahre Migration“

Und angesichts des heutigen Massenansturms von eben jenen Afrikanern, wie wir alle sie sind, sei die Empörung aber auch gar nicht nachzuvollziehen. Damals – vor so vielen tausenden Jahren, dass es noch nicht einmal eine Zeitmessung gab – machten WIR (es gibt also doch ein „wir“ und „die“) uns schließlich auch auf den Weg. Um die stattfindende Unterwanderung aber noch so richtig abzufeiern, installierte just jene „Expertin“ in ihrem Heimatdorf nun eine nicht minder teure Sonderausstellung zum Thema „Zwei Millionen Jahre Migration“. Die Einladung an den örtlichen Trommelverein aus Ghana ist wahrscheinlich schon raus. Ob sie sich wirklich gerne in ein Neanderthaler-Museum einladen lassen?

Gewachsene Deutsche gibt es nicht

„Die Deutschen, die hier gewachsen sind, gibt es genauso wenig wie die deutsche Kartoffel“,

meint nun unsere Expertin Auffermann aus der vorletzten Reihe. Die deutsche Kartoffel hat aber immerhin gelernt, sich den hiesigen Bedingungen anzupassen. Die afrikanische Kokosnuss nicht, meint nun der schon länger hier lebende Deutsche. Auch wenn er König der Löwen ganz passabel findet und Bananen noch aus der Zeit der DDR einen gewissen Reflex auslösen, fühlt er sich irgendwie so bleich.

Neuste Erkenntnis: Wir sind Europäer

Doch halt! Wir sind Europäer. Ähnlicher Meinung sind auch neueste Studien die sogar in der politisch mindestens ebenso korrekt tickenden Welt veröffentlicht wurden. Auf viel Gegenliebe scheint die Feststellung, dass wir doch aus Europa stammen sollten, aber nicht zu stoßen. Eine Horrorvorstellung der linken Elite des Landes, doch kein Afrikaner sein zu dürfen. Das Team um die Tübinger Forscherin Madelaine Böhme vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Paleoenvironment (HEP) kam gerade noch dem Vorwurf einer rechtsradikalen Neonazivereinigung aus.

Typisch 68er

„Tolldreist ist ein Kind. Es erschlägt Vater und Mutter und plädiert auf mildernde Umstände weil es jetzt Vollwaise geworden ist“, erklärt uns Goethe in seinen Leiden des jungen Werther. Anmaßend, den guten alten Herren in heutige Schlammschlachten ziehen zu lassen? Keineswegs. Mindestens tolldreist ist nämlich nicht nur der Versuch, uns weis machen zu wollen, wir wären in Wahrheit alle schwarz – sondern noch viel mehr, den zuvor mutwillig herbeigeführte Bevölkerungsaustausch nun trotz noch so widriger Umstände als die Rückkehr zu unseren Wurzeln zu vermarkten.

Eine aus dem Hut gezauberte pseudowissenschaftliche Feststellung, die uns im Grunde unserer Existenz zu Brüdern und Schwestern von Wirtschaftsmigranten macht, fungiert als mildernder Umstand. Die Entschuldigung für Raub, Mord, Vergewaltigung und Untergang. Allerdings nicht aus dem Mund eines Kindes, sondern der Generation 68.

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Wolfgang Kröppl

Das widerspricht jegleicher wissenschaftlichen Grundlage. Um die Beweise dafür zu beseitigen, hat man 2005 auch die größte anthropologische Sammlung der Welt, die der anthropologischen Abteilung des Wiener Kunsthistorischen Museums vernichtet!!! Nicht ausgelagert, sondern vernichtet!!! Beweismittelbeseitigung nennt man soetwas bei Gericht! Stattdessen wurde die Menschheitsgeschichte mit einer lächerlichen, unwissenschaftlichen, der Ideologie der Frankfurter Schule entsprechende „Sammlung“ eingerichtet, die jeden echten Anthropologen und Rassenkundler seine Speisen wieder hochkommen lassen!

Andreas Walter
Darum geht es doch gar nicht. Es geht um mein Haus, dein Haus, meine Kultur, deine Kultur, meine Ge-wohn-heiten, deine Ge-wohn-heiten, meine Umgangsformen, deine Umgangsformen, Ansprüche, Ansichten, Möglichkeiten, Fähigkeiten, Wünsche. Hauptsächlich aber geht es um Herrschaft, um Eigentum und Territorium, die anale Ebene. Nach der Logik dieser Frau sind wir nämlich auch alle Schimpansen, weil: „Das Erbgut ist je nach Berechnungsmodus zu 96 bis 99 Prozent identisch.“ Oder Mäuse, auch zu 99%, Schweine, zu 98%. Vom Geist her aber ähnle ich nicht einmal den Autoren von Info Direkt, auch wenn wir manche Ansichten durchaus teilen. Scheinargumente also, was die Dame… Weiterlesen »
Opposition 24

Wenn wir alle Afrikaner sind, sollten wir den schwarzen Kontinent rekolonialisieren – er ist schließlich unsere Heimat und wir haben ein Recht auf alle Bodenschätze!

Ketzerlehrling

Und was soll uns das sagen? Dass wir jetzt große Wiedervereinigung feiern.

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