von Julian Wagner

OÖN: Ein großer Haufen Asche für eine miese Arbeit

Wochenblick Sondermagazin
Über eine Million Euro kassierten die "OÖN" von der Stadt Linz und ihren Unternehmen innerhalb von vier Jahren. Foto: pixabay

Über eine Million Euro haben die „OÖN“ in den letzten vier Jahren von der Stadt Linz kassiert. Wenn man sich ansieht, welche Arbeit sie dafür machen (oder nicht machen), dann kommt einem die Galle hoch!

von Julian Wagner

Wie aktuelle Zahlen gezeigt haben, kassierten die „Oberösterreichischen Nachrichten“ in den letzten vier Jahren über eine Million Euro von der Stadt Linz. Diese Summe ergibt sich, wenn man die Inserate der Stadt Linz und ihrer (Tochter-)Unternehmen zusammenrechnet.

Schlechte Arbeit für viel Schotter

Und was macht diese Tageszeitung so dafür? Zum Beispiel Beschwichtigungsversuche beim Linzer IS-Doppelmord. Kurz nach dem Mord verkündete das Blatt „Doppelmord ohne IS-Bezug“ und zitierte dabei einen namentlich nicht genannten Rechtsanwalt. Der „kleine Akt“ hätte bewiesen, dass es „überhaupt keine Hinweise auf ein islamistisches Tatmotiv“ gebe.

Man könnte gar nicht klassischer aufzeigen, wie die Beschwichtigungspresse arbeitet. Wir wissen jetzt natürlich, von niemand geringerem als Innenminister Wolfgang Sobotka bestätigt, dass die Tat einen eindeutig islamistischen Hintergrund aufwies. Passt offenbar nicht so ins Weltbild der OÖN? Wer weiß, Schönfärberei scheint man dort aber zu mögen.

Und das nette Foto vom marokkanischen Mörder mit dem Obst in der Hand? Mittlerweile gelöscht!

„Investigative“ Lächerlichkeiten

Was treiben denn deren Redakteure so in der Arbeitszeit sonst noch, wenn sie nicht gerade Beschwichtigungsversuche an den Tag legen? Zum Beispiel Stammtische der „Identitären Bewegung“ besuchen. Ach Entschuldigung, besuchen ist das falsche Wort: Sich heimlich an den Tisch setzen, versuchen, die Gespräche aufzuzeichnen und im Nachhinein alles umdeuten – richtige „Fake News“-Presse eben.

So verstehen Christian K. und Jürgen Unger das Wort „Recherche“. Ersterer bloggt freizeitlich gern gegen die superböse FPÖ, Letzterer ist  Vorsitzender des Steyrischen Bundes sozialdemokratischer Akademiker. Zufall? Nein, nicht mal annähernd. Die „Fake News“-Schreier verbreiten diese nämlich in der Regel am meisten!

Von Steuergeld leben

Fest steht: Diese Redaktion mit diesem miesen Output wäre ohne einen ordentlichen Haufen Steuergeld, seien es Inserate oder Presseförderung, niemals in der Lage ihre Wirtschaftlichkeit wie ein normales Unternehmen in der Privatwirtschaft zu bestreiten. Und niemals würden diese Mitarbeiter – und dies gilt aber für alle fett gefütterten Mainstream-Medien – mit ihrer aktueller Befähigung in der Privatwirtschaft auch nur annähernd ein vergleichbares Gehalt erwirtschaften können.

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