Weitere Belastung der Haushalte bis 2019

Griechenland: Haushalte leiden unter hoher Steuerlast

Wochenblick Sondermagazin
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Das Finanzministerium in Griechenland enthüllte Angaben über die Erschöpfung der Haushalte. Viele Haushalte brechen unter der hohen Steuerlast ein. Nur einer von drei steuerpflichtigen Haushalten in Griechenland konnte die erste Rate der Einkommenssteuer für 2017 bezahlen. Dem griechischen Volk drohen bis zum Ende des Jahres weitere Abgaben.

Die Regierungskoalition zwischen der Syriza und Anel Partei will den aufgeblähten Staatsapparat weiter aufrecht halten. Die Bürger und die Unternehmen in Griechenland, werden weiterhin überbesteuert. Griechenland generiert 90 % seiner Einnahmen über Steuern. Die Partei Neo Dimokratia forderte eine Steuersenkung und ein Ende der staatlichen Verschwendung.

50 % des Einkommens für Steuern

Auf die Griechen kommen jedoch weitere Belastungen zu, der Steuerfreibetrag soll bis zum Jahr 2019 von 8500 Euro auf 5600 Euro sinken. Mittlerweile können die Bürger nicht mehr die Steuern an das Finanzamt zahlen. Jedoch kommen im Laufe des Monats weiter Steuerbescheide, wie zum Beispiel Immobilien- und Besitzsteuer auf die Bürger zu. Der Haushaltsplan soll über das Eintreiben von Steuern und der Pfändung von Bankkonten erfüllt werden. Die Griechen müssen 50% ihres Einkommens für direkte oder indirekte Steuern aufwenden.

Mittelstand leidet darunter

Der griechischen Wirtschaft werden dadurch sämtliche Spareinlagen entzogen. Mittelständische Unternehmen können keine Kredite mehr aufnehmen. Der Ministerpräsident Alexis Tsipras unterstützte zuvor die Bewegung „Ich zahle nicht“. Er hatte den Bürgern vor der Wahl versprochen, dass er die Belastungen für wirtschaftlich Schwache senken wird und die Immobilien- und Besitzsteuer abschafft. Doch die steuerlichen Belastungen für Rentner und Bürger mit einem Einkommen circa 700 Euro sind entgegen diesen Versprechungen gestiegen. Vor allem unter der erhöhten Mehrwertsteuer haben arme Haushalte zu leiden.

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