Nicht an Überhitzung gestorben:

Toter Rekrut: Blutuntersuchung ergab akuten Infekt

Bildquelle: APA

Die Blutuntersuchung des in Horn verstorbenen Rekruten hat einen akuten Infekt ergeben.

Es seien die Keime Hämophilius influenzae und Streptokokkus pneumoniae festgestellt worden, informierte die Staatsanwaltschaft Krems an der Donau. Dies habe der Sachverständige am Freitag telefonisch mitgeteilt. Bei der Obduktion konnten demnach keine Entzündungsspuren an den Organen festgestellt werden.

Keine Überhitzung

„Es handelte sich um einen akuten Infekt; die Keimeinschwemmung ins Blut bewirkte offensichtlich das hohe Fieber und war geeignet, eine Sepsis herbeizuführen“, teilte die Anklagebehörde am Freitagnachmittag mit. „Diese Form der Erkrankung ist extrem selten“, hieß es weiter. Man habe das Bundesheer über dieses Ergebnis informiert, damit über allfällig erforderliche Antibiotikagaben an Heeresangehörige entschieden werden könne.

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