Aufregung auf Facebook:

„EU-Bauer“ kritisiert Sozialmissbrauch durch Asylanten

Wochenblick Sondermagazin
Bildquelle: Screenshot YouTube

Der im Villacher Fasching als „EU-Bauer“ bekannt gewordene Manfred Tisal sorgt in den sozialen Medien für Aufregung. In einem Posting kritisiert er den Sozialmissbrauch durch Asylanten in Österreich. 

Manfred Tisal gehört als „EU-Bauer“ definitiv zu den Stars des populären Villacher Faschings und ist mit seiner Rolle weit über die Grenzen Kärntens hinweg bekannt geworden. Auf Facebook lässt er nun mit mehreren Kommentaren zum Asylsystem in Österreich aufhorchen und kritisiert darin vor allem den Missbrauch des österreichischen Sozialsystems durch viele Asylanten.

Kosten zu hoch

Wie der aktuelle Integrationsbericht zeigt, kosten allein die Maßnahmen für die „Integration“ der eingewanderten Asylanten dem österreichischen Steuerzahler circa 8,1 Milliarden Euro. „An den vielen Nullen könnte man ärgerbedingt ersticken“, so Manfred Tisal auf Facebook:

Missbrauch des Sozialsystems

Nach Kritik an seinem Kommentar legte der „EU-Bauer“ noch nach: die Asylanten hätten die Mindestsicherung schlichtweg „nicht verdient“.

Tagtäglich sehe von meinem Balkon, wie Asylanten mit Adidasschuhen, Nike-Leiberln und Diesel-Jeans mit Smartphone und nagelneuen Bikes diskutierend vorbei gehen. Mich frisst ein bisschen der Neid. Nicht weil ich das nicht habe, sondern weil sie es gratis bekommen. Neben einer Mindestsicherung, die sie nicht verdient haben.

Sein aus Kriegsgefangenschaft heimkehrender Vater hätte damals keinerlei Unterstützung bekommen und dennoch das Land erfolgreich mit aufgebaut:

Ich denke, wenn ich von Flüchtlingen höre immer an meinen Vater, der von der Gefangenschaft in Russland, zu Fuß nach Villach zurück gekehrt ist, mit seinen Eltern das zerbombte Haus aufbauen musste und sich und seine Familie in der Nachkriegszeit mit einem ÖBB-Gehalt von 740 Schilling ernähren musste. Und es gab ärmere. Er hat für sein Land gekämpft und wurde in den Jahren bis zu seinem Tod nur mit Worten belohnt. Aber er hat es mit seinem Obolus mit aufgebaut.

Für Manfred Tisal geht es hierbei nicht um blinde Hetze, sondern vor allem um Gerechtigkeit:

Dafür gesorgt, das wir einer sozialen Sicherheit entgegenblicken können. Einer sozialen Sicherheit die uns jetzt weggenommen wird. Von Menschen die als politisch legitimierte Sozialschmarotzer über uns herfallen. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie unwissend ihr Ziel wählen, denn sie sind mittels Internet und Handy mit der Welt verbunden. Sie sind nicht so dumm, nicht das Beste für sich zu wählen. Und ich warne jeden, mich jetzt ins sogenannte „populistische rechte Eck“ zu stellen was bei uns im Land schon fast usus ist. Hier geht es um eine Frage der Gerechtigkeit und die sollte keine Parteienfrage oder eine Frage der Religion sein.

Scharfe Kritik

Seine Postings haben ihre Wirkung jedenfalls nicht verfehlt. Zahlreiche Menschen reagierten auf Facebook auf die durchaus strittigen Kommentare, viele auch kritisch. Tisal selbst reagiert auf die Reaktionen folgendermaßen:

Es zeigt einmal mehr, das es ein Problem ist, über das nachzudenken es sich lohnt. Es spaltet jedoch die Gesellschaft. Ich verstehe sowohl meine Kritiker, als auch die Befürworter. Ich wollte nur in einem freien der Demokratie verschrieben Land meine Meinung äußern. Aber jetzt habe ich endlich verstanden, warum unsere Politik nicht funktionieren kann. Wenn ich mit Folgen rechnen muss, dann werde ich sie auf mich nehmen. Es ist mein Buckl. Ich werde mir jedoch weiterhin das Wort nicht verbieten lassen. Was mich besonders schmerzt ist die Wortwahl einiger „Gutmenschen“.Ich bezweifle ob sie wissen was Recht, Gerechtigkeit und Nächstenliebe bedeutet.

 

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Gerhard

Schön dass es so ehrliche Menschen gibt die öffentlich aussprechen was sich 99% der einheimischen Bevölkerung denkt.
Hut ab vor diesem Menschen.👍🙂

AICHBERGER

Schade das es nicht mehr Leute gibt die sich so was sagen trauen. Diese sogenannten Flüchtlinge kommen ohnehin nur weil ihnen das Geld regelrecht vorgeschmissen wird. Wir müssen hart arbeiten um sich was leisten zu können.
Unsere Politiker sind anscheinend auf der Nudelsuppe dahergeschwommen um das zu kapieren. Warum kommen immer nur junge Burschen und keine Familien, die sollen lieber ihr Vaterland verteidigen wie unsere Väter.

mirena

endlich beginnen promis auch, derartiges zu sagen, ich hoffe, daß das schule macht, dann werden die menschen endlich beginnen aufzustehen!

meier

Es braucht viele solcher Leute. Widerstand!

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