Streit um Integrationsbeauftragte

AfD-Politikerin Weidel: Özuguz ist Schandfleck der Bundesregierung

Wochenblick Sondermagazin
Alice Weidel (AfD): By Olaf Kosinsky (Own work) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Die AfD hat ihre Kritik an der Integrationsbeauftragten der deutschen Bundesregierung, Aydan Özuguz (SPD), verschärft. Özuguz sei ein „Schandfleck der Bundesregierung“, sagte AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel gegenüber der „Jungen Freiheit„.

Nach den umstrittenen Äußerungen von Alexander Gauland hat die zweite Spitzenkandidatin der AfD, Alice Weidel, mit ihrer Kritik an der Integrationsbeauftragten der deutschen Bundesregierung nachgelegt.

„Schandfleck der Bundesregierung“

„Ihre Einstellung zur Integration, ihr Lobbyismus für Islamverbände und Moscheevereine sowie ihr Verhältnis zum deutschen Grundgesetz zeigen ihr wahres Gesicht“, attackierte Weidel die Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz gegenüber der „Jungen Freiheit“.

Özuguz wolle die Parallelgesellschaft auf Basis der Scharia auf Staatsebene heben und sei „ein Schandfleck dieser Bundesregierung“. „Ob ihre Lieblingskultur zwecks Ausreise nun in Anatolien, Saudi-Arabien oder doch in Afghanistan liegt, überlasse ich ihr“, so Weidel.

Weidel verteidigt Gauland

Zuvor hatte bereits der zweite AfD-Spitzenkandidat, Alexander Gauland, die SPD-Politikerin Özuguz attackiert. Nachdem die Integrationsbeauftragte der Regierung behauptet hatte, es gebe keine spezifisch deutsche Kultur, sprach sich Gauland bei einer Wahlkampfveranstaltung dafür aus, die SPD-Politikerin in Anatolien zu „entsorgen“. Gegenüber der „FAZ“ verteidigte Weidel daraufhin ihren Parteikollegen.

„Ich hätte das Wort ‘entsorgen’ nicht verwenden sollen. Inhaltlich stehe ich aber zu meiner Aussage. Frau Özoguz hat weder etwas in der Bundesregierung verloren noch in Deutschland. Sie ist weder mit unserer Kultur vertraut, noch mit den Menschen in diesem Land“, rechtfertigte Gauland seine Aussage.

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