Gegen freie Völker

Libyen war unter Gaddafi reich und sicher – dann kam die NATO

Wochenblick Sondermagazin
Gaddafi, Sarkozy, Cameron
Großes Bild: Gaddafi. Kleines Bild: Der damalige britische Premierminister David Cameron mit dem damaligen französichen Präsidenten Nicolas Sarkozy besuchen in einem Krankenhaus in Triopolis jene Libyer, die für westliche Interessen gegen Gaddafi gekämpft haben. Bildrechte Gaddafi: Bild: By U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 2nd Class Jesse B. Awalt/Released via wikimedia.org (Public domain). Bildrechte kl. Bild: Number 10 via flickr.com (CC BY-NC-ND 2.0)

Die Globalisten wollen auch in Afrika keine freien Völker: 2011 bombte die NATO das blühende Libyen in eine chaotische Wüste.

von Florian Meyer

Muammar al-Gaddafi regierte mehr als 40 Jahre lang das libysche Volk, ehe er im Oktober 2011 im Zuge des NATO-Bombardements gefangengenommen und zu Tode gefoltert wurde. Nur wenige Kräfte in Europa erkannten, dass eine Partnerschaft mit Gaddafi für Europa von grundlegender Wichtigkeit gewesen wäre – gerade im Angesicht der beginnenden Völkerwanderung von Afrika in Richtung Europa. Libyen war von jeher ein strategisch wichtiger Brückenkopf nach Europa und so gab es Bestrebungen, mit Libyen zusammen zu arbeiten, um eben dort die afrikanischen Heerscharen an der Fahrt nach Europa zu hindern. Doch diese besonnenen Kräfte innerhalb der Europäischen Union konnten sich nicht durchsetzen – und die NATO startete im März 2011 mit ihrem Militärschlag gegen Libyen. Gaddafi warnte damals die Europäer:

„Hört, ihr Völker der NATO. Ihr bombardiert eine Mauer, die bisher der afrikanischen Migration nach Europa und den Terroristen der Al-Kaida standgehalten hat. Diese Mauer ist Libyen und ihr seid dabei, die zu zerbrechen. Welche Narren ihr seid! Ihr werdet dafür in der Hölle schmoren, dass ihr diese Lawine von Migranten aus Afrika zugelassen und Al-Kaida unterstützt habt. So wird es sein. Ich lüge niemals. Und ich lüge auch dieses Mal nicht.“

Diese Worte gab Gaddafi im Jahr 2011 kurz vor seinem Tod gegenüber der russischen Tageszeitung „Sawtra“ in einem Interview zu Protokoll und sollte damit mehr als Recht behalten. Der russische Experte Boris Dolgow, ein führendes Mitglied am Orientalistik-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften, ergänzte später die Worte Gaddafis folgendermaßen:

„Dass die Flüchtlingskrise das Resultat der Politik der USA und der Europäer ist, ist sonnenklar. Die Zerstörung des Irak, die Zerstörung von Libyen und der Versuch, Baschar al-Assad in Syrien mit Hilfe islamischer Radikalisten zu stürzen – dafür ist die Politik der EU und der USA verantwortlich und die Abertausende Flüchtlingsströme sind ein Ergebnis dieser Politik.“

Gaddafis Testament

Magazin Info-DIREKT #16Heute findet man nur mehr Berichte, welche den Volksführer Gaddafi als „Verrückten“ und „Despoten“ brandmarken. Das libysche Volk sei von einem Tyrannen „befreit“ worden. Die nachfolgenden Ausführungen stehen dieser im Westen verbreiteten Meinung allerdings entgegen. Gaddafi selbst bezeichnete sein Wirken als einen „Dienst am libyschen Volk“, an dessen Seite er „siegen oder sterben“ wolle. 2008 wurde er von über 200 afrikanischen Königen und traditionellen Stammesherrschern als „König der Könige“ von Afrika ausgerufen. Er war Präsident der Afrikanischen Union. In seinem Testament erinnerte er daran, wie er in jahrzehntelanger Mühe für das Volk Wohnungen, Spitäler und Schulen baute.

Lesen Sie im aktuellen Magazin Info-DIREKT mehr zu Gaddafis Testament. Erfahren Sie warum er aus Sicht des Westens unbedingt beseitigt werden musste und warum es nun vielleicht wieder Hoffnung für Libyen gibt.

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Charly

So grausam war Gaddafi!

Was der Diktator und Tyrann Gaddafi seinem Volk alles antat, wird jetzt täglich Stück für Stück bekannt. Hier eine Aufzählung seiner Grausamkeiten unter denen die Libyer 4 Jahrzehnte leiden mussten.

1. Es gab keine Stromrechnung in Libyen. Strom war kostenlos für alle Bürger.
2. Es gab keine Zinsen auf Kredite. Die staatlichen Banken vergaben Darlehen an alle Bürger zu null Prozent Zinsen per Gesetz.

Pedro

Ja,Gaddhafi wollte 200-Milliarden Dollar aus Frankreich abziehen und einen Gold-Denar
einführen.
Frankreich wäre dann so ziemlich Pleite gewesen und der Aktienkurs wäre kollabiert.
Unverzüglich hatte Frankreich seine Truppen geschickt.
Vorab mußte Gaddhafi aber noch ein ganz Böser sein…

Charly

3. Ein Heim/Zuhause zu haben galt als ein Menschenrecht in Libyen.
4. Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-Dollar. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen. Die Regierung wollte so zum Start einer Familie beitragen.
5. Bildung und medizinische Behandlungen waren frei in Libyen. Bevor Gaddafi an die Macht kam konnten nur 25 Prozent der Libyer lesen. Heute liegt die Zahl bei 83 Prozent.
6. Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kostenlos.

Charly

7. Wenn Libyer keine Ausbildung oder medizinische Einrichtungen finden konnten die sie benötigten, hatten sie die Möglichkeit mit der Hilfe staatlicher Gelder ins Ausland zu gehen. Sie bekamen 2.300 USD im Monat für Unterkunft und Auto gezahlt.
8. Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte die Regierung 50 Prozent des Preises.
9. Der Preis für Benzin in Libyen betrug 0,14 $ (12 Rappen oder ca. 0,10 Euro) pro Liter.
10. Wenn ein Libyer keine Arbeit bekam nach dem Studium, zahlte der Staat das durchschnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung gefunden wurde..

Charly

11. Libyen hat keine Auslandsschulden und ihre Reserven in Höhe von 150.000.000.000 $ haben die Okkupationsmächte unter sich aufgeteilt.
12. Ein Teil jeden libyschen Öl-Verkaufs wurde direkt auf die Konten aller libyschen Bürger gutgeschrieben.
13. Mütter die ein Kind gebaren erhielten 5.000 US-Dollar.
14. 25 Prozent der Libyer haben einen Hochschulabschluss.
15. Gaddafi startete Das “Great-Man-Made-River-Projekt” (GMMRP oder GMMR, dt. Großer menschengemachter Fluss-Projekt) in Libyen Es ist das weltweit größte Trinkwasser-Pipeline-Projekt für eine bessere Wasserversorgung von Bevölkerung und Landwirtschaft.

Gott sei Dank haben Nato und Rebellen das libysche Volk davon befreit.

Quelle: Schweiz Magazin 2011

Charly
Wie würde eine Zukunft aussehen wenn EU Politiker sich nur auf EU Belange konzentrieren würden??? Die Kriege in Libyen, Irak, Afghanistan, Ukraine, Syrien, Kosovo, würden nicht stattgefunden haben, Ersparnisse hunderte von Milliarden Euros. Keine immensen Flüchtlingsströme, keine Menschenrechtsverletzungen, Katastrophen, Provokationen. Der Wohlstand würde in der EU einen besseren Stand haben. Der Ruf der EU würde weltweit besser sein als Kriegstreiber der USA und Missachten von Ordnung, Menschenleben, Ethik, Moral. Historische Wachstumsschansen würden realisiert sein, blühender Handel mit Nord Afrika, Nah Ost Länder würden zum Vorteil von ganz Europa stattfinden. Weshalb macht man das denn nicht? Es gibt ein Instrument das… Weiterlesen »
Sepp

Und wer ist dafür verantwortlich?
Der Friedensnobelpreisträger Obama!

Charly

Donald Trump erbt von Obama einen Staat, der völlig bankrott ist.

Mike

Das wusste schon der Haider und wurde deshalb „gehaidert“

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